17. August 2006
Ärzte sind häufig gezwungen, Erwachsenenmedikamente bei Kindern und sogar Babys anzuwenden. Grund dafür ist, dass es schlicht zu wenig Medikamente speziell für Kleinkinder gibt.
Ein Beispiel ist die Tatsache, dass oft auf Viagra bei lungenkranken Babys zurückgegriffen wird, da es die Atmung anregt. Da Viagra allerdings nicht für eine solche Indikation zugelassen ist, soll nun eine neue EU-Verordnung zu kindgerechten Arzneimitteln diese Lage ändern.
Der Vorsitzende der Kommission für Arzneimittelsicherheit, Seybert, sagt, die Entwicklung von speziellen Medikamenten sei der Pharmaindustrie zu teuer und mit zu hohem Risiko verbunden.
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