18. Januar 2010
Antibiotika dienen zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen und sind zumeist gut verträglich. In manchen Fällen kann es aber auch zu Nebenwirkungen kommen.
Normalerweise sind Antibiotika für den Patienten gut verträglich, wodurch eine große therapeutische Breite ermöglicht wird. In einigen Fällen kann es jedoch zu Nebenwirkungen kommen. Dazu gehören vor allem Allergien oder Darmprobleme wie zum Beispiel Durchfall oder Pilzinfektionen. Im Rahmen einer Therapie mit einem Breitbandantibiotikum kann sogar eine lebensgefährliche Clostridium difficile Infektion entstehen. In sehr seltenen Fällen kommt es zu Hör- oder Nierenschäden. Einige Antibiotika wie zum Beispiel Colistin oder Bacitracin rufen bei innerlicher Verabreichung so starke Nebenwirkungen hervor, dass sie nur lokal begrenzt zum Einsatz gelangen.
Problematisch ist die zunehmende Resistenz von Bakterienstämmen gegen Antibiotika. Im Falle einer Resistenz bleibt die Behandlung mit einem Antibiotikum wirkungslos. Hauptursache ist, dass sich die Bakterien durch das übermäßige Verschreiben von Antibiotika an diese gewöhnt haben. Aber auch der prophylaktische Einsatz von Antibiotika in der landwirtschaftlichen Viehzucht spielt dabei eine wichtige Rolle. Durch den Verzehr tierischer Produkte kann es dann zu Resistenzen kommen.
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