18. Januar 2010
Die Antibabypille gehört zu den gängigsten Verhütungsmitteln. Sie kann allerdings auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen.
Wie bei jedem anderen Medikament, kann es auch bei der Einnahme der Antibabypille zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Dazu gehören die Zunahme von Gewicht, Spannungsgefühle in den Brüsten, Veränderungen der Stimmung, sexuelle Unlust sowie Übelkeit und Erbrechen. Gelegentlich sind auch schwerere Nebenwirkungen wie Thrombosen, Leberfunktionsstörungen oder zu hoher Blutdruck möglich. Frauen, die unter thromboembolischen Krankheiten wie zum Beispiel Lungenembolien, Schlaganfällen oder Thrombosen leiden, müssen auf die Einnahme der Antibabypille verzichten. Das Gleiche gilt für Frauen, die von chronischen Lebererkrankungen oder von der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Veränderungen der Gefäße betroffen sind.
Auch Wechselwirkungen, die die Wirksamkeit der Pille vermindern, sind möglich. Daher ist grundsätzlich Vorsicht bei der zusätzlichen Einnahme von anderen Arzneimitteln angebracht. Darüber hinaus kann die Wirkung der Antibabypille durch Erbrechen und Durchfall beeinträchtigt werden.
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