Aknemittel Artikel
Nebenwirkungen von Aknemitteln
Die meisten Aknemittel sind in der Regel gut verträglich. Bei einigen Wirkstoffen kann es jedoch gelegentlich zu Nebenwirkungen kommen.
Da bei Aknemitteln unterschiedliche Wirkstoffe zur Anwendung kommen, können bei einigen Präparaten auch verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Bei Antibiotika, die zur innerlichen Anwendung kommen, sind manchmal Darmprobleme wie zum Beispiel Durchfall möglich. Zudem kann es zu Beeinträchtigungen bei der Verhütungswirksamkeit der Antibabypille kommen.
Bei der Anwendung von Benzoylperoxid (BPO) sind in manchen Fällen verstärkte Hautirritationen oder allergische Reaktionen möglich. In diesem Fall sollte man das Mittel absetzen. Tretinoin oder Isotretinoin kann Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Juckreiz oder Brennen hervorrufen.
Bei einen systemischen Einsatz von Isotretinoin sind auch trockene Haut, zu starke Hautschälung, Nasenbluten, Gelenkschmerzen, Haarausfall und sogar Depressionen sowie eine Leberschädigung im Bereich des Möglichen, was aber auch von der Höhe der verschriebenen Dosis abhängt. Während der Schwangerschaft darf keine Therapie mit Isotretinoin durchgeführt werden, da sonst Fehlbildungen beim Ungeborenen drohen. Bei einer großflächigen Anwendung von Salicylsäure in hohen Dosen besteht die Gefahr einer Nierenschädigung.