Landjäger

Die Menschen im Süden Deutschlands essen gerne Landjäger. Landjäger haben einen typischen Räuchergeschmack welchen sie durch die abschliessende Räucherung erhalten. Es gibt mildere und herzhaftere Landjäger, je nachdem welche Zutaten verwendet werden.

Von Claudia Haut

Besonders in Süddeutschland sind die Landjäger beliebt. Es handelt sich hierbei um lange Würste, die die Form eines Vierecks haben und hart gepresst sind, sodass man sie gut zum Essen unterwegs verwenden kann.

Auch der Landjäger zählt zu den Rohwurstsorten. Andere Bezeichnungen für diese Wurst sind Unteruhlbacher oder Gendarmen.

Herstellung

Landjäger werden aus magerem Schweinefleisch evtl. auch in Kombination mit Rindfleisch hergestellt. Das Fleisch wird gesalzen, zerkleinert und mit Gewürzen verfeinert, ehe die Wurst in Naturdärme gefüllt wird.

Damit die Wurst viereckig wird, legt man sie in spezielle Behältnisse und beschwert diese noch zusätzlich. Einige Tage wird die Wurst bei Raumtemperatur gelagert und anschließend weitere Tage zum Trocknen aufgehängt.

Landjäger haben einen typischen Räuchergeschmack, den sie durch eine abschließende Räucherung erhalten. Je nachdem, welche Zutaten in welcher Menge verarbeitet werden, schmecken die Landjäger milder oder herzhafter.

Typische Gewürze sind

darf nicht fehlen. Landjäger werden meist paarweise verkauft und können sowohl kalt gegessen als auch im Wasserbad erwärmt werden.