Beliebter Wurstaufschnitt

Beim Blick in die Verkaufstheke einer Metzgerei kann man viele verschiedene Wurstsorten erkennen. Da fragt man sich schon, wie die einzelnen Wurstsorten hergestellt werden und woher sie eigentlich stammen.

Man unterscheidet Brühwurst, Kochwurst und Rohwurst; man kann den Aufschnitt frisch vom Metzger oder im Supermarkt bekommen

Viele Wurstsorten werden regional unterschiedlich hergestellt. Während es im Norden Wurstsorten gibt, die mit Pistazien hergestellt werden, findet man in der gleichen Wurst im Süden Deutschlands hingegen Senfkörner. Jeder Metzger hat seine eigenen Rezepte, und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die gleiche Wurst bei jedem Metzger geringfügig anders aussieht und/oder auch schmeckt.

Ein Metzger schwört darauf, die Wurst über Buchenholz zu räuchern, der andere verwendet eine andere Holzsorte, durch die die Wurst einen völlig anderen Geschmack erhält. Meist sieht man der Wurst nicht unbedingt an, was in ihr enthalten ist.

Sicher kann man Pilze, Schinkenstückchen, Käse oder die bereits erwähnten Pistazien erkennen, doch ob eine Wurstsorte nun Rinder- oder Schweinefleisch enthält, Speck oder gar Innereien, das ist für einen Laien nicht zu erkennen. Lediglich bei der Blutwurst kann man anhand der Farbe der Wurst erahnen, dass darin Tierblut enthalten ist.

Die drei Wurstsorten

Wurst wird grob in drei Sorten unterteilt: Es gibt so genannte Brühwurst, Kochwurst und Rohwurst.

  • Rohwurst enthält rohe Zutaten und wird entweder als rohe Wurst gegessen oder nochmals geräuchert. Je nach Sorte ist die Rohwurst streich- oder schnittfähig.
  • Für eine Kochwurst verwendet der Metzger gekochte Zutaten. Wird die Fleischmasse in den Darm gefüllt, so gart der Metzger die Wurst anschließend, teilweise wird sie auch noch geräuchert.
  • Brühwurst wird bei der Herstellung "gebrüht", wie der Name schon vermuten lässt. Auch hier werden verschiedene Sorten unterschieden wie z.B. feine oder grobe Brühwurst.

Hinweise zur Aufbewahrung und Verwendung

Richtige Aufbeahrung im Kühlschrank ist wichtig
Richtige Aufbeahrung im Kühlschrank ist wichtig

Wurst sollte im Kühlschrank gelagert werden. Nur so erhält man ein sicheres Lebensmittel. Anderenfalls kann gerade rohe Wurst schnell keimbelastet sein. Im Kühlschrank bewahrt man die Wurst am besten in Wurstdosen auf.

Einige Wurstsorten sollte man vor dem Verzehr bereits aus dem Kühlschrank nehmen, da sie dann ihr Aroma besser entfalten können. Dazu gehört Rohwurst und auch roher Schinken. Kochwurst und Brühwurst hingegen sollte möglichst ununterbrochen gekühlt werden und daher erst direkt vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden.

Je nachdem, welche Wurstsorte man bevorzugt, kann man diese entweder

  • als Brotbelag essen
  • in der Pfanne braten
  • sie als Zutat für einen Auflauf oder eine Pizza verwenden oder
  • sie auch warm in der Metzgerei als Brotzeit für zwischendurch kaufen.

Welche Zutaten in jeder Wurstsorte enthalten sind, kann man auch beim Metzger erfragen, wenn man sich dafür interessiert. Woher die einzelnen Wurstsorten kommen, ist hingegen nicht immer eindeutig zu sagen. Es ist jedoch sicher, dass einige Wurstsorten schon in der Antike bekannt waren und gegessen wurden.

Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, welches die beliebtesten Wurstsorten für einen Aufschnitt sind, seit wann es sie gibt und was darin enthalten ist.

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Quellenangaben
  • Ladentheke in deutscher Metzgerei mit Leberkäse, Blutwurst, ... © anweber - www.fotolia.de
  • home life: girl looking for something to eat © diego cervo - www.fotolia.de
  • Collage Meat Products © Barbara Pheby - www.fotolia.de
  • oberbayerische brotzeitplatte © Helmut Niklas - www.fotolia.de
  • fresh meat © .shock - www.fotolia.de

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