16. März 2011
Besondere Gewürze sind in der Gourmet-Küche unerlässlich. Sie erst machen das Gericht zu einer Delikatesse. Dabei gibt es auch ganz erlesene Gewürze die in Vergessenheit geraten sind.
Safran ist ein ganz besonderes Gewürz und gehört wohl auch mit zu den teuersten. Die gelben Fäden werden aus einer Krokusart aufwendig gewonnen. Sie verleihen den Speisen eine schöne gelbe Farbe und einen dezenten bitter-herben Geschmack. Safran wird beispielsweise für Risotto oder Paella, aber auch zum Backen verwendet. Safran war schon in der Antike bekannt und gehört deshalb auch zu den ältesten Gewürzen.
Rosenwasser ist ein Nebenprodukt, welches bei der Destillation von Rosenöl einer bestimmten Rosenart anfällt. Rosenwasser dient der Aromatisierung von bestimmten Speisen. Hauptsächliche Verwendung findet es in der indischen und arabischen Küche. Auch zum Backen wird es verwendet.
Kardamom ist ein asiatisches Gewürz und gehört zu den Ingwergewächsen. Es gibt schwarzen und grünen Kardamom, sie unterscheiden sich im Geschmack. Grüner Kardamom wird oft in Süßspeisen verwendet, der schwarze hingegen eher für deftige Gerichte. Kardamom wird hauptsächlich in der indischen Küche verwendet.
Macis kennt man auch unter dem Begriff Muskatblüte. Man gewinnt dieses Gewürz aus der roten Schale der Muskatnuss. Es hat einen harzigen und leicht bitteren Geschmack. Man verwendet dieses Gewürz beim Backen, aber auch bei Fleischgerichten und manche Wurstsorten werden damit gewürzt.
Curry ist nicht eigentlich ein Gewürz, sondern vielmehr eine Gewürzmischung. Die jeweiligen Zutaten machen das Besondere an einem Curry aus. Currys kennt man vorwiegend aus der indischen Küche.
Ras el Hanout ist eine nordafrikanische Gewürzmischung und wird für Lamm-, Reis- und Couscousgerichte verwendet. Es verleiht den Speisen ein ganz typisches Aroma.
Garam Masala ist der Klassiker der indischen Küche. Auch hier handelt es sich um eine Gewürzmischung die variieren kann. Typisch ist aber eine gewisse Schärfe.
Bärlauch war schon bei den Germanen bekannt, dann geriet er in Vergessenheit und erlebt gerade eine Renaissance. Nicht nur frisch, auch die getrockneten und klein geschnittenen Blätter kann man für eine Vielzahl von Gerichten verwenden. Der Bärlauch duftet und schmeckt nach Knoblauch, aber viel dezenter. Als Gewürz passt er zu Fleisch und Fisch, zu Suppen, Salaten und Dips. Aus frischem Bärlauch lässt sich ein leckeres Pesto zaubern.
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