8. September 2006
Wer gerne Sushi isst, sollte darauf achten, den Fisch nicht im Supermarkt zu kaufen, denn häufig ist hier nicht die richtige Kühlung und Aufbewahrung gegeben.
Sushi gehört zu den "hippen" Gerichten und wird vor allem von immer mehr jungen Menschen gerne gegessen. Es gibt spezielle Sushi-Restaurants, doch auch immer mehr Supermärkte bieten die Fischspeise in ihrem Sortiment an. Experten raten Sushi-Liebhabern jedoch von dem Kauf ab, denn die Lagerung erfolgt dort häufig nicht nach den notwendigen Anforderungen in Sachen Hygiene und Kühlung. So wird Sushi im Supermarkt meist bei einer Temperatur von acht bis zehn Grad aufbewahrt, dabei wären null bis vier Grad erforderlich.
In Japan wird bei der Zubereitung von Sushi auf Fischarten wie Makrele, Lachs oder Zander verzichtet; hier allerdings ist dies aufgrund von Überfischung nicht möglich - so können keine traditionellen Fischsorten verwendet werden. In der japanischen Küche greifen speziell ausgebildete Sushi-Meister zu Thunfisch, Seeigel und Seebrassen, um das beliebte Fischgericht herzustellen.
Wird Fisch nicht richtig gelagert und gekühlt, kann die Anzahl an Keimen und Erregern sehr schnell steigen. Vor allem Cholera-Erreger und bei Weich- und Krebstieren auch Salmonellen, können vemehrt auftreten und zu gesundheitlichen Problemen führen.
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