23. März 2009
Sushi gehört mittlerweile zu den beliebtesten Delikatessen. Es gibt eine Vielzahl an Dingen, die beachtet werden sollten - von der richtigen Verwendung der Zutaten bishin zur Art und Weise des Verzehrs.
Wer sich für den Besuch eines Sushi-Restaurants entscheidet, der wird normalerweise auf folgende Zutaten stoßen: Wasabi, Gari und Shoyu. Bei Wasabi handelt es sich um eine scharfe Meerrettichpaste, Gari ist eingelegter Ingwer und Shoyu die Sojasoße. Diese wird mit Wasabi vermischt und dann das Sushi hineingetunkt, bevor man es verzehrt. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Reis nicht mit der Soße in Berührung kommt, sondern nur der Belag. Der Gari wird traditionell zwischen den Häppchen verspeist, damit sich der Geschmack neutralisieren kann.
Dieses Nachwürzen in der Sojasoße ist allerdings nicht immer Brauch - es gibt Restaurants, in denen werden die Häppchen bereits schon vom Koch in eine spezielle Paste getunkt. In dem Fall sollte man das Würzen am Tisch vermeiden, ansonsten könnte der Sushi-Meister dies als Beleidigung ansehen.
Sushi ist nicht gleich Sushi - die japanische Delikatesse gibt es in verschiedenen Größen und Zubereitungsarten. So stellt sich generell die Frage, ob man Essstäbchen benutzen sollte oder auch einfach mit den Fingern essen darf. Da wäre zum Beispiel das Nigiri-Sushi, welches sogar besser mit den Fingern verzehrt werden sollte; dabei darf es ruhig im ganzen Stück im Mund verschwinden. Das Futo-Maki darf auch ohne Stäbchen gegessen werden; hierbei sollte man jedoch abbeißen. Wer das Sashimi serviert bekommt, kommt an den Essstäbchen allerdings nicht vorbei.
Bis man mit Essstäbchen so essen kann, dass nicht gleich wieder alles runterfällt, dauert es sicherlich ein wenig, doch mit etwas Übung sollte dies schnell gelernt sein. Es gibt jedoch noch weitere Dinge in Sachen Handhabung, auf die man achten sollte. So wird es nicht gerne gesehen, wenn man die Stäbchen senkrecht in eine Schale mit Reis steckt, denn dies erinnert an ein japanisches Beerdigungsritual - beim Essen ist dies somit fehl am Platz. Wer die Stäbchen ein mal ablegen möchte, nimmt dafür die vorgesehenen Bänkchen, so genannte Hashi Oki.
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