24. Juli 2008
Manche Menschen sind verrückt nach Süßigkeiten, manche brauchen sie gar nicht. Beeinflusst wird dieses Verlangen vom Gen GLUT2, das im Gehirn, in der Leber und in anderen Organen aktiv ist. Dies fanden Wissenschaftler der Universität Toronto heraus.
Demnach filtert das Gen Glukose aus dem Blut und transportiert es anschließend in die Zellen. Bei manchen Menschen läuft dieser Prozess des Zuckertransports sehr viel weniger effizient ab, sodass das Stopp-Signal erst später ausgelöst wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass man mehr Zucker in die Zellen aufnimmt als eigentlich nötig, was zu einer gestiegenen Lust auf Süßes führt.
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