Zuckerwatte - Geschichte und Herstellung

Die Zuckerwatte gibt es schon sehr lange. Es handelt sich dabei um Zuckerfäden, die in einer speziellen Zuckerwattemaschine um einen langen Stab gewickelt werden.

Süß, klebrig und in verschiedenen Farben kommt die Zuckerwatte daher - besonders auf Jahrmärkten sowie Volksfesten wird sie gerne konsumiert

Hauptsächlich kennt man die Zuckerwatte von Jahrmärkten, Volksfesten und anderen großen Veranstaltungen. Hier gibt es regelmäßig unzählige Stände, auf denen die Zuckerwatte verkauft wird.

Zuckerwattenmaschine

Für die Herstellung einer Zuckerwatte wird eine Zuckerwattemaschine benötigt. Dabei handelt es sich um eine Maschine mit einer großen runden Wanne. Hier wird Zucker hineingeschüttet und erhitzt.

Durch Einschalten der Zuckerwattemaschine wirkt die Zentrifugalkraft auf den dann langsam flüssig werdenden Zucker. Mithilfe eines langen Holzstäbchens kann man nun die weißen Zuckerfäden um das Stäbchen herumwickeln, sodass eine schöne große Zuckerwatte entsteht.

Da die weißen Fäden die Konsistenz von Watte haben und zudem wunderbar süß schmecken, heißt die Zuckerwatte so, wie sie aussieht und schmeckt. Inzwischen gibt es auch schon bunte Zuckerwatte. Diese entsteht durch die Zugabe von Farbstoffen.

Geschichte

Wann genau die Zuckerwatte erfunden wurde, ist nicht bekannt. Aber es gibt sie schon sehr lange. In alten Rezeptbüchern aus dem 16. und 17. Jahrhundert wurde die Zubereitung der Zuckerwatte bereits beschrieben. Die erste patentierte Zuckerwattemaschine gab es im Jahr 1897.

Eine Zuckerwattenmaschine für die eigenen vier Wände

Inzwischen gibt es auch für zu Hause kleinere Zuckerwattemaschinen. Ohne diese kann man jedoch selbst keine vernünftige Zuckerwatte herstellen.

Die selbst hergestellte Zuckerwatte wird jedoch in der Regel nicht so groß wie die von den Jahrmärkten und Festen. Dafür sind die Geräte auch nicht besonders teuer.

Für 30 bis 50 Euro hat man viel Auswahl und qualitativ unterschiedliche Geräte. Geschmacklich besteht aber kein Unterschied.

Auch hier heizt man die Maschine an und kippt normalen Haushaltszucker hinein. Möchte man bunte Zuckerwatte haben, so muss der Zucker entsprechend gefärbt werden. Schon nach kurzer Zeit sieht man die weißen Fäden, die man mit etwas Fingerspitzengefühl auf ein langes Stäbchen wickeln muss.

Zuckerwattenmaschinen ausleihen

Wer die perfekte Zuckerwatte auch zu Hause möchte und eine größere Party oder einen Kindergeburtstag plant, kann übrigens auch Zuckerwattemaschinen ausleihen. Viele Händler haben sich darauf spezialisiert.

Die Zuckerwattemaschine wird geliefert und am nächsten Tag wieder abgeholt. Selbst mit der Reinigung hat man oft nichts zu tun.

Übrigens: Eine große Zuckerwatte besteht gerade einmal ungefähr aus einem Zuckerwürfel. So ungesund ist diese Leckerei also gar nicht, wenn man bedenkt, wie lange man braucht, bis man sie gegessen hat.

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  • zuckerwatte © Grischa Georgiew - www.fotolia.de

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