Werden Sie aktiv und spüren Sie, dass auch Ihr Gehirn schneller arbeiten wird. Da das Gehirn Zucker benötigt, um leistungsfähig zu sein, essen Sie ab und an ein kleines Stück Schokolade, eine Frucht oder ein Stück Traubenzucker.

Natürlich liegt wie so oft die Empfehlung in der Abwechslung. Sollten Sie Ihr Essverhalten aus den Augen verlieren, dann orientieren Sie sich am Verhalten eines Kindes. Kinder essen für gewöhnlich das, worauf sie Appetit haben und boykottieren regelrecht das, was sie definitiv nicht wollen.
Auf diese Weise haben Kinder keinen Heißhunger auf etwas oder überessen sich an etwas. Sie kennen in jedem Moment Ihre Wünsche oder zumindest das, was Sie sich gerade nicht wünschen. Dies ist der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung, die ab und an auch Süßigkeiten und weitere ungesunde Nahrungsmittel zulässt.
Wenn Sie in einer Woche bereits oft auf Naschereien reagiert haben, dann halten Sie sich in der kommenden Woche bewusst zurück und verzichten Sie auf Süßes. Auf diese Weise müssen Sie sich Süßigkeiten nicht grundsätzlich verbieten und bekommen ein positives Gefühl für Ihren Ernährungsplan.
Auch Menschen, die keine Probleme mit Übergewichtig haben, bejahen häufig Süßigkeiten. Das Geheimnis liegt in dem Halten des Überblickes. Werden Sie kritischer mit Ihrem Instinkt und hinterfragen Sie sich in dem Moment, in dem Sie aus dem Impuls heraus aufstehen, in die Küche gehen oder sich auf dem Weg zu einem Fast-Food-Restaurant machen.
Fragen Sie sich, welcher Wunsch und welches Bedürfnis hinter dieser Handlung steckt: Haben Sie wirklich Hunger? Brauchen Sie einen Grund, um aufzustehen? Wollen Sie durch den Verzehr von Süßigkeiten oder eines gesunden Snacks für eine Stimmungsaufhellung sorgen? Es gibt viele Gründe, die vom natürlichen Bedürfnis den Hunger oder Appetit zu stillen abweichen.
Liefern Sie sich nicht Ihrem Instinkt aus, denn dieser ist in den meisten Fällen unfähig, gesund zu entscheiden. Erst mit einem gesunden Ernährungsplan und mit jahrelangem Einhalten des Planes können Sie spüren, dass Ihnen Ihr Instinkt die Kopfarbeit abnehmen kann und Sie können sich mehr auf Ihr inneres Gefühl verlassen, ohne Gefahr zu laufen, gerade eine Stimmungsschwankung durch Essen ausgleichen zu wollen.
Ein Mensch ist kein Haustier oder Tier im Zoo, das zu festen Zeiten und eine feste Menge an Nahrung zu sich nehmen muss. Lassen Sie sich nicht in geselligen Gruppen animieren zu essen oder bei drei Gängen im Restaurant ebenfalls alle drei Gänge mitzumachen. Hören Sie vielmehr auf Ihren Bauch, ob Sie wirklich Hunger haben und hören Sie auch nicht damit auf, wenn Sie sich in Gesellschaft befinden.
Formulieren Sie Ihr Vorhaben höflich und verständlich und rechnen Sie damit, dass Ihre Mitmenschen Sie nicht sofort verstehen. Es ist aber wichtig, dass Sie Ihre Grenzen nicht überlaufen, vor allem, wenn Sie sich gerade am Beginn der Ernährungsumstellung befinden. Schließen Sie sich nicht aus dem gesellschaftlichen Leben aus, sondern lernen Sie auch sich zu erklären und Ihren Standpunkt aufzuzeigen.
Beschäftigen Sie sich mit dem Essen, so dass Sie lernen, das ernst zu nehmen, was Sie mit dem Essen täglich machen und was das Essen mit Ihrem Körper macht.
Übergewichtige Menschen denken viel über Essen nach, doch wenn sie dann beim Essen selbst sind, kann es leicht passieren, dass sie den Kopf ausschalten und wie in Trance alles essen, was sich auf ihrem Teller oder in ihrem Kühlschrank befindet. Das Essen erfolgt in sehr hoher Geschwindigkeit und die körpereigenen Sättigungszeichen wie Völlegefühl, Aufstoßen oder das Schwererwerden des Körpers und das Einsetzen von Müdigkeit werden nicht wahrgenommen und somit überlaufen.
Gestalten Sie das Essen für den Anfang Ihrer Ernährungsveränderung störungsfrei. Lenken Sie sich nicht durch Tischgespräche, Fernseher oder Arbeiten am PC ab. Machen Sie sich bewusst, was Sie gerade tun und lernen Sie, bewusst zu kauen und das Essen mit Ihren Sinnen zu schmecken und wahrzunehmen.
Unterstützen Sie sich dabei, während des Essens zu entspannen. Sobald Sie eine Verkrampfung im Kiefer wahrnehmen, lockern Sie sich, atmen Sie tief durch und erspüren Sie das Essen. Sie werden erstaunt sein, dass nach wenigen Tagen des bewussten Essens die Portion Ihres Tellers immer kleiner wird.
Sie werden automatisch weniger essen, da Sie die Sättigungssignale Ihres Körpers wahrnehmen können und durch das langsame Essen auch nur das Essen, was in diesem Moment von Ihrem Körper benötigt wird.
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09.05.13 | |
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13.04.13 | |
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19.03.13 | |
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18.03.13 | |
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Die meisten Menschen sind geradezu "scharf" auf Süßes. Aber viele haben beim Genuß ein schlechtes Gewissen. Zuck...
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