Süßigkeiten sind verführerisch, sie enthalten aber nicht nur viel Zucker, sondern meistens auch sehr viel Fett. Das fördert Übergewicht und ist allgemein ungesund.
Nicht nur Kinder lieben Süßigkeiten auch die meisten Erwachsenen können oft nicht widerstehen. Süßigkeiten sind ja auch nicht per se schlecht, unser Körper benötigt sogar Zucker. Schon Säuglinge erfahren die Süße der Muttermilch und zeigen später ein Wohlbefinden bei süßem Geschmack.
Nehmen wir Zucker mit der Nahrung auf, wird dieser von den Darmenzymen zerlegt und gelangt schnell als Traubenzucker (Glukose) über die Darmwand ins Blut. Dort erhöht sich der Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung wird angeregt. Insulin ist ein Hormon und verhindert die Überzuckerung des Körpers.
Ist mehr Zucker vorhanden als benötigt, wird er in Fett umgewandelt und gespeichert. Ist viel Zucker im Blut, wird auch vermehrt Insulin ausgeschüttet. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel und man verspürt Hunger. Wird dieser mit Süßigkeiten gestillt, steigt der Blutzucker wieder rasant an und es wird wieder viel Insulin ausgeschüttet und so setzt sich der Kreislauf fort.
Man muss nicht auf Süßigkeiten verzichten, entscheidend ist wohl das richtige Maß. Auf keinen Fall dürfen Süßigkeiten eine Mahlzeit ersetzen, eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit unerlässlich. Nur wenn der Großteil des Energiebedarfs mit Süßigkeiten gedeckt wird ist das problematisch.
Man sollte möglichst nach der Mahlzeit zu Süßigkeiten greifen, dann ist der Bauch voll, man ist satt und nascht nicht zu viel. Wichtig ist auch die richtige Auswahl der Süßigkeiten, auf die richtigen Kalorienbomben sollte man besser verzichten. Die Süßigkeiten denen man ganz sicher nicht widerstehen kann, sollte man am besten gar nicht im Haus haben und nur gelegentlich kaufen, um sich dann etwas Besonderes zu gönnen.
Wenn der Hunger auf Süßes kommt, kann man auch eine Obstmahlzeit einnehmen, so hat man noch zusätzliche Vitamine. Es ist auch ein guter Trick beim Süßhunger ein Glas Wasser zu trinken. Das füllt den Magen und lenkt erst einmal vom Süßen ab. Man braucht zwar etwas Disziplin, vor allen Dingen aber auch gute Alternativen.
Zu Hause sollte man Kuchen, Desserts und ähnliches nur sparsam süßen, so gewöhnt man sich an eine minimale Süße und mag dann übersüße Lebensmittel gar nicht mehr. Honig, Agavendicksaft oder Rohrzucker haben einen intensiven Eigengeschmack und lassen sich deshalb geringer dosieren. Süßigkeiten sollen nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. Damit ist aber auch der versteckte Zucker in Lebensmitteln gemeint.
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11.06.13 | |
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Dieses Buch ist ein praktischer Führer zu allerlei Süßigkeiten der einfachen Art. Keine hohe Kunst der Konfiseri...
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