15. April 2011
Egal, ob die Fastenzeit eingehalten wurde oder nicht; spätestens an Ostern wird wieder geschlemmt. Dazu gehören schokoladige Osterhasen und Ostereier und Gebäcke wie Hefezopf und Osterlamm.
Gerade für Kinder ist die Osterzeit großartig, denn Süßigkeiten und Schokolade stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Doch zu viel Nascherei kann böse Folgen für die Zähne haben.
Die gute Nachricht ist: Süßigkeiten sind natürlich nicht grundsätzlich verboten und dürfen auch einmal in größeren Mengen verzehrt werden. Nicht die Menge des Zuckers löst die Kariesbildung aus, sondern die Häufigkeit, mit dem er mit den Zähnen in Kontakt kommt. Es darf also ruhig mal genascht werden, aber möglichst nicht in kurzen Abständen über den ganzen Tag verteilt.
Der Grund dafür ist, dass der Speichel etwas Zeit braucht, um den pH-Wert im Mund wieder zu neutralisieren und so der Kariesbildung entgegen zu wirken. Wird über den Tag verteilt immer wieder Zucker zugeführt, sorgen kariesbildende Bakterien langfristig für einen sauren pH-Wert im Mund und machen die Zähne weniger widerstandsfähig. Mineralien lösen sich aus dem Zahnschmelz und Zähne wie Milchzähne werden angegriffen.
Auch regelmäßiges Zähneputzen ist wichtig, wenn man gerne einmal nascht. Besonders fluoridhaltige Zahnpasta und Fluoridgel zur wöchentlichen Anwendung schützen den Zahnschmelz. Wer sich nach dem Essen einen süßen Nachtisch gönnt und danach die Zähne putzt, muss nicht mit bösen Überraschungen rechnen.
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