Speiseeis ist nicht nur im Sommer eine leckere Köstlichkeit. Dabei ist es bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.
Menschen mit einer Laktose-Unverträglichkeit müssen allerdings auf Milcheis verzichten. Bei der Laktose-Unverträglichkeit wird der Milchzucker nicht vertragen und Milch ist eine entscheidende Zutat für Milchspeiseeis. Mittlerweile gibt es aber auch Speiseeis, das aus laktosefreier Milch hergestellt wird.
Eine weitere Alternative ist das Wassereis, dieses besteht hauptsächlich aus Wasser und Früchten, beispielsweise Zitroneneis. Eis besteht aber außer aus Flüssigkeiten wie Wasser und Milch noch aus anderen Zutaten. Gerade bei der industriellen Produktion werden meist Lebensmittelzusatzstoffe wie Farb-, Aromastoffe, Bindemittel, Emulgatoren oder Stabilisatoren zugegeben.
Weiterhin kann Eis Sahne, Eigelb, Schokolade, Nüsse oder Früchte enthalten. Bestehen Allergien gegen eine der Zutaten, so muss man das beim Eisgenuss beachten.
Eis ist ein sehr empfindliches Lebensmittel, das liegt daran, dass oft rohe Zutaten verwendet werden, diese bilden einen idealen Nährboden für Bakterien. Im gefrorenen Zustand können sie sich zwar nicht vermehren, aber dann im geschmolzenen Zustand, deshalb darf geschmolzenes Eis auf keinen Fall wieder eingefroren werden.
Eis galt lange Zeit auch als Gefahrenquelle für Salmonellen, da rohes Ei zugefügt wurde. Mittlerweile wird meist nur das Lecithin verwendet. Gerade in Eisdielen muss trotzdem auf besondere Hygiene geachtet werden.
Eis enthält aber auch viel Zucker und je nach Sorte Fett, deshalb zählt es zu den Dickmachern und figurbewusste Menschen sollten es nur in Maßen genießen. Man kann Eis auch gut zu Hause herstellen, Eismaschinen werden mittlerweile schon günstig angeboten. Dann kann man den Zucker nach eigenem Ermessen dosieren oder auch Honig, Agavendicksaft oder Rohrzucker verwenden.
Auch alle anderen Zutaten können nach Geschmack und Bekömmlichkeit zusammengestellt werden. Wenn man es noch einfacher haben will, kann man einfach Wasser mit Zitronensaft in entsprechenden Eisförmchen einfrieren und erhält so ein kalorienbewusstes und allergenfreies Wassereis, außer man reagiert auf Zitrusfrüchte allergisch.
In seltenen Fällen kann der kalte Genuss auch einen Kältekopfschmerz verursachen. Das liegt daran, dass im Rachenraum die dahinter liegenden Kälterezeptoren reagieren. Um den drohenden Wärmeverlust zu regulieren, verengen sich die Blutgefäße sehr schnell und verkrampfen dabei. So können heftige Kopfschmerzen, meist an den Schläfen und Stirn auftreten.
Um dem vorzubeugen sollte man darauf achten, dass das Eis den Gaumen nicht zu oft und zu lange berührt und dass es auf der Zunge schmilzt, bevor es heruntergeschluckt wird.
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13.06.13 | |
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