Museum in Peking baut Chinesische Mauer aus Schokolade

Von Laura Busch
25. Januar 2010

Ende Januar eröffnet das "World Chocolate Wonderland" in Peking. Das Museum baut Kulturgüter wie die berühmte chinesische Mauer oder die Tonkrieger des Kaisers aus Schokolade nach. Die Chinesen, die Milchprodukten traditionell eher skeptisch gegenüber stehen, sollen so an den Geschmack und Geruch der Schokolade herangeführt werden.

In China gebe es Schokolade noch nicht so lange und erst recht keine tausendjährige Tradition wie im Westen, so Museumschefin Tina Cheng. Folgerichtig werden auch ausländische Marken wie Lindt oder Ferrero im Schokoladenland vertreten sein. 80 Tonnen der Süßigkeit verbauen fleißige Helfer derzeit in den Räumlichkeiten des Museums. Das sei beinahe schwieriger, als die echte Mauer zu bauen, erklärte einer der Chocolatiers. Er mag sogar recht haben - schließlich kann Stein nicht schmelzen.