Schokoladenkonfekt, Schokoladenmousse und Co. - leckere Rezeptideen mit Schokolade

Vier Stücke Schokolade auf weißem Hintergrund

Mit Schokolade lassen sich verführerische Dessertideen mit Früchten - z.B. am Schokobrunnen, Nüssen und vielem mehr kreieren

Schokoladenkonfekt ist ein exquisiter und zarter Hauch von Schokolade. Es selber zu machen bereitet nicht nur Spaß, sondern man kann die kleinen Köstlichkeiten auch genießen. Doch auch in einer Mousse sowie an einem geselligen Abend mit Fondue sollte die Schokolade nicht fehlen. Wir haben die passenden Rezepte und Zubereitungstipps.

Schokoladenkonfekt

In gut sortierten Haushaltswarengeschäften findet man kleine Pralinenförmchen, ansonsten kann man das Konfekt auch mit der Hand formen oder schneiden.

Rezept Nr. 1

Zutaten

Für Rumkugeln benötigt man

Zubereitung

Die Eier werden getrennt, man benötigt das Eigelb. Die Schokolade wird zerbrochen und im Wasserbad zum Schmelzen gebracht.

Dafür stellt man eine feuerfeste Schüssel in einen Topf mit heißem Wasser. Das Wasser darf aber nicht kochen.

Eigelb, Puderzucker und die weiche Butter werden zu einer cremigen Masse verrührt. Diese Masse wird nun vorsichtig mit der etwas abgekühlten Schokolade verrührt.

Nun gibt man den Rum dazu und stellt das Ganze abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kann man daraus Kugeln formen und diese in den Schokostreusel wälzen. Das muss möglichst schnell gehen, da sie beim Formen wieder weich werden.

Rezept Nr. 2

Zutaten

Für ein einfaches Schokoladenkonfekt braucht man

  • 150g Vollmilchschokolade
  • 150g Zartbitterschokolade
  • 30g Butter
  • 1 EL Cognac
  • 1/2 Vanilleschote
  • Kakaopulver
Zubereitung

Die Milch gibt man in einen Topf, schabt die halbe Vanilleschote aus und gibt sie dazu, dann kocht man die Milch auf. Nun schaltet man den Herd auf kleine Flamme und gibt den Cognac dazu.

Die Schokolade bringt man in der heißen Milch zum Schmelzen. Dabei muss man immer gut umrühren.

Danach lässt man die Masse im Kühlschrank einige Stunden abkühlen. Anschließend wird die weiche Butter mit dem Handmixer unter gerührt.

Das Ganze lässt man dann wieder kühlen, bis es eine feste Masse ist. Jetzt kann man nussgroße Kugeln formen und diese im Kakaopulver wälzen.

Rezept Nr. 3

Zutaten

Für ein anderes Rezept benötigt man

  • 250g Süßrahmbutter
  • 250g Rohrzucker
  • 150g Bitterschokolade
  • 4 Eier
  • 1 EL Orangenlikör
  • 1Pck. Vanillezucker
  • die abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
Zubereitung

Die Eier werden getrennt und das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig gerührt, dann gibt man die Orangenschale und den Likör dazu. Jetzt wird die weiche Butter untergerührt.

Auf dem Herd bringt man die Masse ganz kurz zum Kochen, dann gibt man die Schokolade hinein und bringt sie zum Schmelzen. Alles gut verrühren und wenn die Masse abgekühlt ist, kann man sie in Pralinenförmchen füllen. Diese müssen dann noch einmal im Kühlschrank kühlen.

Neue Schoko-App gibt Rezeptideen für überall

Schokolade wird in ein Behälter gegossen
chocolate flow © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Für das iPhone und andere neue Mobiltelefone gibt es jetzt eine neue Anwendung, die Lust auf süße Schokoladenkreationen macht. Die App "Schokolade" bietet 55 raffinierte Rezepte mit ausführlichen Bildern zu den einzelnen Rezeptschritten. Die Schokoladenrezepte eignen sich für jeden Anlass, ob romantisches Dinner oder Kinderparty. Von Klassisch bis Exotisch ist alles zu finden und ganz einfach nachzukochen.

Alle Rezepte hat man mit der Suchfunktion schnell im Blick, man kann nach Rezeptnamen oder Zutaten suchen. Die Einträge sind in fünf Kategorien eingeteilt, was die Vorschläge z.B. für Torten erleichtert, und auch in fünf Kapitel, die Themen wie Klassiker oder Besondere Anlässe schmackhaft abdecken. Außerdem gibt die App Zusatzfunktionen wie Informationen zur Aufbewahrung oder das Verschicken der Rezepte per Email.

Delikates Schokoladenmousse

Schokoladenmousse gehört zu den vielen Köstlichkeiten, die man aus Schokolade machen kann. Dieses beliebte Dessert rundet jedes Menü vorzüglich ab. Es passt aber auch auf ein Buffet oder zu Kindergeburtstagen. Für Schokoladenmousse gibt es viele unterschiedliche Rezepte.

Dunkle Schokoladenmousse

Für eine Rezeptvariation benötigt man

Die Schokolade wird grob gehackt und dann im Wasserbad zum Schmelzen gebracht. Vorher hobelt man ein bisschen Schokolade ab, um später damit dekorieren zu können.

Die Schlagsahne wird steif geschlagen. Die Eier trennt man, die Eigelbe werden schaumig gerührt und das Eiweiß zu Eischnee geschlagen. Die geschmolzene Schokolade rührt man vorsichtig unter das Eigelb, danach hebt man Sahne und Eischnee vorsichtig darunter.

Nun kann man die Masse auf kleine Schälchen verteilen und auskühlen lassen. Jetzt kann man mit der abgehobelten Schokolade dekorieren.

Weiße Schokoladenmousse

Für eine weiße Schokoladenmousse braucht man

  • 200g weiße Schokolade
  • 200g Schlagsahne
  • 2 Eier
  • 3 EL Zucker

Die weiße Schokolade zerbricht man und bringt sie im Wasserbad zum Schmelzen. Dafür stellt man eine feuerfeste Schüssel in einen Topf mit heißem Wasser. Das Wasser darf aber nicht kochen.

Die Sahne wird steif geschlagen. Die Eier trennt man und rührt das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Das Eiweiß wird zu Eischnee geschlagen. Nun hebt man die Sahne und den Eischnee vorsichtig unter die etwas abgekühlte Schokolade. Das gelingt am besten mit einem Teigschaber.

Nun auskühlen lassen und noch einige Zeit im Kühlschrank kühlen. Dann kann man die Mousse servieren. Vielleicht noch mit dunklen Schokoraspeln verzieren, oder mit frischen Minzeblättern.

Schokoladenmousse aus Vollmilchschokolade

Wer kennt das nicht, Osterhasen oder Weihnachtsmänner sind übrig und werden nicht gegessen? Aus diesen Schokoladenresten kann man prima ein Schokoladenmousse machen. Man braucht

  • 200g Schokolade
  • 1 Ei
  • 250g Butter
  • 200g Schlagsahne

Die Schokolade und die Butter werden im Wasserbad zum Schmelzen gebracht. In der Zwischenzeit kann man die Sahne steif schlagen. Das Ei wird getrennt, das Eigelb rührt man schaumig und das Eiweiß zu Eischnee.

Sahne und Eischnee sowie Eigelb werden vorsichtig unter die abgekühlte Schokolade und Butter gehoben. Danach muss die Masse in den Kühlschrank, damit sie fest wird.

Zuckerfrei genießen – Schokolade mit Stevia selbst gemacht

Vier Stücke Schokolade auf weißem Hintergrund
cioccolato © steve-photo - www.fotolia.de

Zartschmelzende Schokolade ohne Zucker – dank Stevia lässt sich die süße Versuchung ganz ohne Reue genießen. Die Hersteller bieten mittlerweile ein breites Sortiment an Schokoladen mit Steviol-Glykosiden, die 300-fach stärker süßen als herkömmlicher Zucker, ganz ohne Kalorien.

Als Geschenk und zum Selbernaschen lässt sich Stevia-Schokolade aber auch einfach selbst herstellen.

Das Rezept für Stevia-Schokolade

Die Basiszutaten für eine gesunde Bioschokolade sind Kakaopulver, Kakaobutter und Stevia. Damit sich die Masse leicht in Formen füllen lässt, empfiehlt sich ein flüssiges Süßungsmittel. Richtwert: 10 Tropfen Stevia entsprechen rund 125 Gramm Zucker.

Im ersten Schritt wird die Kakaobutter im Wasserbad auf maximal 45 Grad erhitzt. Eine Prise Salz intensiviert das Aroma. Wenn das Fett geschmolzen ist, kommen Kakaopuler und Stevia hinzu.

So wird Ihre Schokolade etwas Besonderes

Nach dem Verrühren kann die Grundmasse individuell verfeinert werden, etwa mit Nüssen oder Pistazien, Rosinen oder Trockenobst, kandierten Veilchen oder Lavendel.

Im Trend liegen außerdem Schokoladen mit kräftiger Würze: von Ingwer bis Chili. Wer die süßen Kreationen verschenken möchte, kann den Tafeln mit einem Schuss Kokosöl einen appetitlichen Glanz verleihen. Einfach das Öl zur Schokomischung geben und in Tafelformen gießen.

Schoko-Fondue - die Schokoladenbombe für Genießer

Ein Fondue sorgt immer für ein geselliges Beisammensein. Das Schoko-Fondue ist etwas für kleine und für große Genießer.

Zutaten

Für ein Schoko-Fondue benötigt man

Bei der Wahl der Schokolade sollte man sich für eine hochwertige Schokolade entscheiden, da diese den Geschmack des Fondues ausmacht.

Zubereitung

Schoko-Fondue zum geselligen Dessert-Event
Schoko-Fondue zum geselligen Dessert-Event

Zuerst müssen die Früchte vorbereitet werden, so dass sie sich leicht aufspießen lassen. Die Bananen werden geschält und in dickere Scheiben geschnitten.

Die Ananas wird geschält, vom Strunk befreit und dann in kleine Würfel geschnitten. Alternativ kann man auch Ananasstücke aus der Dose nehmen.

Die Erdbeeren waschen, von den Blättern befreien und halbieren. Man sollte kernlose Trauben wählen, diese waschen und vom Stiel zupfen.

Die Äpfel werden geschält, das Kerngehäuse entfernt und dann in kleine Stücke geschnitten. Damit sie nicht dunkel werden, kann man sie mit Zitronensaft beträufeln.

Die Kiwi schält man und schneidet sie in kleine Stücke. Die Kirschen werden gewaschen und entsteint.

Die Schokolade wird grob zerkleinert und in einen Topf gegeben. Zusammen mit der Sahne bringt man sie unter ständigem Rühren zum Schmelzen, aber nicht kochen.

Nun gibt man den Cointreau oder den Orangensaft hinein. Jetzt füllt man die Schokoladenmasse in den Fonduetopf um.

Wenn das Fondue angezündet ist, sollte man die Schokoladenmasse immer wieder regelmäßig umrühren, damit nichts am Boden anhängt. Nun kann man die vorbereiteten Früchte in die Schokolade eintauchen. Vor dem Verzehr kurz abkühlen lassen, damit man sich nicht verbrennt.

Variationsmöglichkeiten

Das Fondue-Grundrezept kann auf vielfältige Art und Weise variiert werden. So kann man verschiedene Gewürze zugeben, beispielsweise Zimt oder wer das Außergewöhnliche mag, etwas Chili; dies schmeckt besonders mit dunkler Schokolade. Auch frische Minzblätter können in das Schokoladenfondue gegeben werden.

Anstatt der Früchte können Biskuits oder Marshmallows in die Schokolade getaucht werden. Auch Weißbrotwürfel mit Schokolade schmecken lecker.

Für Erwachsene können andere Alkoholsorten genommen werden, wie

Man darf ruhig ein bisschen experimentierfreudig sein und verschiedene Dinge ausprobieren.

Vergleichbar mit dem Fondue ist der Schokobrunnen...

Der Schokoladenbrunnen - Herkunft und Anwendung

In einen Schokoladenbrunnen hält man beispielsweise Obststückchen hinein, sodass diese eine Schokoladenglasur bekommen. Seit wenigen Jahren gibt es diese Schokoladenbrunnen auch für zu Hause.

So ein schöner großer Schokoladenbrunnen macht schon etwas her. Meist handelt es sich dabei um große mehrstöckige Gebilde, aus denen von oben Schokolade herunterläuft. Dies kann sowohl Vollmilch als auch Zartbitter oder weiße Schokolade sein.

Man möchte es nicht meinen, aber so lange gibt es den Schokoladenbrunnen noch gar nicht. Erst im Jahr 1991 wurde dieses imposante Gerät von einer Firma in Kanada entwickelt. Geräte für zu Hause gibt es sogar erst seit wenigen Jahren.

Die richtige Schokolade

Damit ein Schokoladenbrunnen überhaupt funktionieren kann, muss die Schokolade aber natürlich flüssig sein. Man verwendet dazu entweder die speziell entwickelte Schokolade für den Einsatz in Schokoladenbrunnen oder kauft Schokoladenkuvertüre. Damit diese Kuvertüre dann aber nicht zu dickflüssig ist, muss sie mit etwas Öl verrührt werden.

Schokolade schmelzen

Egal welche Sorte Schokolade man verwendet, immer muss sie zuerst flüssig sein, bevor man sie in den Schokoladenbrunnen füllen kann. Dazu schmilzt man sie in der Mikrowelle oder im Wasserbad.

Während des Schmelzens muss die Schokolade immer wieder gut durchgerührt werden. Zusätzlich sollte man beachten, dass jede Schokoladensorte unterschiedliche Schmelztemperaturen benötigt. Dunkle Schokolade benötigt geringfügig höhere Schmelztemperaturen als Milchschokolade oder weiße Schokolade.

Funktionsprinzip eines Schokoladenbrunnens

Ist die Schokolade geschmolzen, so füllt man sie in den Schokoladenbrunnen. Dieser muss je nach Modell mindestens eine halbe Stunde vor Benutzung vorgeheizt werden.

Die flüssige Schokolade wird dann immer wieder von unten nach oben transportiert und fließt dann über mehrere Ebenen nach unten. Bleibt am Ende Schokolade im Schokoladenbrunnen übrig, so kann man diese übrigens ein anderes Mal nochmals verwenden.

Anwendung

Ein Schokoladenbrunnen ist im Prinzip ähnlich wie ein Fondue. Man spießt Lebensmittel auf Schaschlikspieße auf, hält diese in die flüssige Schokolade und kann sie anschließend essen. Welche Lebensmittel man dazu verwendet, ist Geschmackssache.

Der Klassiker sind natürlich Obststückchen. Von klein geschnittenen Bananen über Ananas bis hin zu Äpfeln, Trauben und Beeren ist alles möglich. Nur zu klein sollten die Früchte oder Obststücke nicht sein, sonst kann man sie nicht gut aufspießen.

Schokoladenbrunnen gibt es sowohl für den Hausgebrauch als kleinere Modelle als auch für große Partys zum Mieten.

Im Prinzip ersetzt ein Schokoladenbrunnen das Dessert. Man hat also relativ wenig Arbeit, wenn man seinen Gästen einen Schokoladenbrunnen präsentiert.

Lediglich das Obst muss geschnitten werden. Dafür macht so ein Schokoladenbrunnen dann aber auch mächtig etwas her und ist ein schöner Treffpunkt für die Gäste.

Alternativen zum Obst

Alternativen zu Obststückchen sind Brotstückchen - Schokoladenaufstrich essen ja auch viele Menschen gerne morgens auf ihrem Brot -, Marshmallows, Kekse, Salzbrezeln oder Süßigkeiten. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Einzige Voraussetzung ist lediglich, dass es möglich sein muss, die Zutaten in die flüssige Schokolade einzutauchen, ohne dabei selbst schokoladige Finger zu bekommen. Entweder müssen sie so groß sein, dass man sie noch gut festhalten kann, oder man muss sie auf Schaschlikspieße pieksen können.

Ein Schokoladenbrunnen ist übrigens nicht nur ein Highlight für eine Erwachsenenparty, sondern auch für einen Kindergeburtstag. Gerade für etwas ältere Kinder, die nicht mehr so gerne den Schokoladenkuchen mit bunten Schokolinsen essen möchten, ist der Schokoladenbrunnen eine interessante Alternative.

Und auch auf weitere Art und Weise kann man die Kombination von Schokolade und Früchten genießen...

Verführerische Dessertideen mit Schokolade und Früchten

Ob zu Festen, Feiern oder wenn man Gäste hat, oder auch als Highlight nach einem schönen Essen - ein Dessert ist immer willkommen. Die Kombination aus Schokolade und Früchten gibt ein zartschmelzendes Geschmackserlebnis mit einer fruchtigen Komponente. Neben dem klassischen Schoko-Fondue gibt es noch viele weiteren Schoko-Frucht-Kreationen zu entdecken.

Schokotraum

Für ein besonderes Rezept "Schokotraum" braucht man folgende Zutaten:

  • 4 Eier
  • 200ml Schlagsahne
  • 50g Zucker
  • 3 Tafeln Zartbitterschokolade
  • 1 Glas Amarenakirschen

Die Eier werden sorgfältig getrennt, das Eiweiß wird in einem hochwandigen Gefäß steif geschlagen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig gerührt.

Die gekühlte Sahne schlägt man ebenfalls in einem hochwandigen Gefäß steif. Die Schokolade wird zerbröselt und im Wasserbad oder in der Mikrowelle zum Schmelzen gebracht.

In der Zwischenzeit lässt man die Amarenakirschen gut abtropfen. Nun rührt man die geschmolzene Schokolade unter die Eigelbmasse und hebt dann die Sahne und schließlich das Eiweiß darunter. Nun vorsichtig die Kirschen unterheben und das Ganze in Dessertgläser füllen und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Schokolierte Früchtespieße

Für "schokolierte Früchtespieße" benötigt man:

  • 3 Bananen
  • 1 Körbchen frische Erdbeeren
  • 1 Ananas
  • 3 Tafeln Zartbitterschokolade
  • 3 Tafeln Vollmilchschokolade
  • 3 Tafeln weiße Schokolade
  • Holzspieße

Zuerst bringt man die Schokoladen getrennt voneinander im Wasserbad oder in der Mikrowelle zum Schmelzen. Die Bananen werden geschält und in Stücke geschnitten. Die Erdbeeren gewaschen und vom Grün befreit.

Die Ananas schält man, entfernt den Strunk und schneidet sie in Stücke. Anschließend werden die Fruchtstücke in Schokolade getunkt.

Die Banane in weiße Schokolade, die Ananas in Vollmilchschokolade und die Erdbeeren in Zartbitterschokolade. Dann steckt man die schokolierten Früchte abwechselnd auf ein Holzspieß und legt sie zum Trocknen auf ein Gitterrost.

Auf den Holzspieß kommen immer abwechselnd Banane, Ananas, Erdbeere und wieder Banane, Ananas und Erdbeere. Wenn die Schokolade wieder fest geworden ist, kann man die Schokofruchtspieße servieren. Sie sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt.

Fruchtsalat mit Schokolade

Für einen "Fruchtsalat mit Schokolade" benötigt man:

  • 1 Banane
  • 1 Dose Mandarinen
  • 1 Körbchen Erdbeeren
  • 1 Dose Ananas in Stücken
  • 2 Kiwis
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Rum (wenn gewünscht)
  • Zucker
  • 3 Tafeln Zartbitterschokolade

Die Banane schälen und in Scheiben schneiden, Kiwis schälen und in Scheiben schneiden. Die Zitrone auspressen.

Erdbeeren waschen und vom Grün befreien, dann ebenfalls in Scheiben schneiden. Banane, Mandarinen, Erdbeeren, Ananas und Kiwi in einer Schüssel mischen und mit dem Zitronensaft und Zucker abschmecken, mit dem Rum verfeinern.

Die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle zum Schmelzen bringen. Fruchtsalat in Dessertgläser anrichten und die geschmolzene Schokolade dekorativ darüber verteilen.

Wenn die Schokolade fest ist, kann serviert werden. Wegen des Rums ist dieses Dessert nicht für Kinder geeignet.

Gesundheitswert von Schokolade

Schokolade macht doch glücklich

Durch den Verzehr von Schokolade wird eine große Menge an Serotonin ausgeschüttet

Blonde Frau beißt fröhlich in Tafel Schokolade
Mid Adult Woman Eating Chocolate © Monkey Business - www.fotolia.de

Deutsche essen gerne Schokolade. Annähernd elf Kilogramm der süßen Leckerei nimmt ein Deutscher im Durchschnitt pro Jahr zu sich. Gerade zur Weihnachtszeit schnellt der Konsum des Kakaoproduktes nach oben. Der Zucker in der Schokolade sorgt, so fand der Nuklearmediziner Dr. Swen Hesse von der Universität Leipzig heraus, für eine wahre "Lichtorgie im Gehirn".

Vermehrte Ausschüttung von Serotonin

Der Facharzt fand mit modernsten Messmethoden, der so genannten PET (Positronen-Emissions-Tomographie) heraus, dass das als "Glückshormon" bezeichnete Serotonin gerade bei dem Verzehr von Schokolade in großem Maße ausgeschüttet wird. Mittels der PET werden Hormonausschüttungen sichtbar. "Im Gehirn wird Zucker nämlich in Form von kleinen bunten Explosionen abgebildet", so Hesse.

Die Bedeutung von Botenstoffen für die Forschung

Auch andere Botenstoffe sind von großem Interesse für die Wissenschaftler. Dopamin ist beispielsweise für die Lust, nicht nur am Essen, zuständig. Mittels der PET lassen sich Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Hormonen feststellen. So steht auch Fettleibigkeit in einem Zusammenhang mit der Aktivierung bestimmter Hirnregionen.

Am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) für Adipositas-Erkrankungen in Leipzig suchen Wissenschaftler nach dem Wechselspiel bestimmter Botenstoffe. "Erste Auswertungen unserer Untersuchung deuten daraufhin, dass es in Abhängigkeit vom Body-Mass-Index (BMI) einen Unterschied in der Verfügbarkeit der Serotonin-Bindungsstellen gibt", erklärt Hesse.

Er ergänzt, dass Übergewicht ein Ausdruck von Serotonin-Mangel sein könne, was bei Adipösen die erhöhte Zuckeraufnahme erklären würde.

Wenn die Ursachen für übermäßigen Konsum von Zucker bekannt sind, können Ärzte Fettleibigkeit besser und effektiver behandeln.

Schlaganfallrisiko durch Schokolade senken

Wer gern Schokolade nascht, kann dies jetzt mit einem besseren Gewissen tun. Eine Studie hat ermittelt, dass der regelmäßige Verzehr das Risiko für Schlaganfälle senkt - zumindest bei Frauen. Die Studie aus Schweden arbeitete seit 1997 mit 33.000 Freiwilligen zusammen. Alle Teilnehmer waren weiblich und zwischen 49 und 83 Jahren alt. Die Langzeitstudie beschäftigte sich mit den Essgewohnheiten der Frauen und kommt nun zum Schluss: es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Schokolade und dem Auftreten von Schlaganfällen. Die süße Versuchung kann das Risiko besser sinken, als die 95 anderen geprüften Lebensmittel. Unterschieden wurde bei der Erhebung aber nicht zwischen hellen und dunklen Schokovarianten.

Deutlichstes Ergebnis: je mehr Schokolade eine Frau im Jahr gegessen hatte, desto kleiner wurde das Risiko für sie. Einen statistischen Zufall schließen die Forscher daher aus. Eine Folgestudie soll nun klären, ob das Ergebnis auf Männer übertragbar ist.

Kann Schokolade gesund sein?

Ja sie kann, allerdings trifft das vor allem auf die Varianten in Zartbitter zu. Wer zu Sorten greift, die mehr als 70 Prozent aus Kakao bestehen, senkt die Gefahr für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Allerdings sollte man auch Zartbitter-Schokolade nur in Maßen verzehren, sonst kehrt sich der gesundheitliche Nutzen gleich wieder um. Experten empfehlen ein Stück pro Tag, mehr sollte es nicht sein.

Dem Herzinfarkt-Risiko durch dunkle Schokolade vorbeugen

Dunkelhaarige Frau beisst genüsslich mit geschlossenen Augen in Tafel Schokolade
chocolate cravings © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Einer australischen Studie zufolge beugt dunkle Schokolade Herzinfarkten vor. Die Gefahr soll durch eine Tafel am Tag reduziert werden - gerade bei Risikopatienten. Allerdings muss diese einen Kakao-Anteil von mindestens 70 Prozent oder mehr haben. Diese Studie, die von der Monash-Uni in Melbourne erhoben wurde, wurde in der Zeitschrift "British Medical Journal" veröffentlicht. Durch den Verzehr von dunkler Schokolade könnte man in einer Menschengruppe von 100.000 Personen 15 nicht tödliche und 70 tödliche Herzinfarkte verhindern. An dieser Studie nahmen 2013 Australier mit höherem Risiko für Herzinfarkt teil. Dafür mussten sie über zehn Jahre hinweg jeden Tag 100 Gramm dunkle Schokolade essen.

Die Studienleiterin erklärte, dass dieser Schokoladenverzehr eine Alternativtherapie darstellen könnte oder man sie zusätzlich zu Medikamentengaben einsetzen könnte.

Das Besondere an dunkler Schokolade sind die zahlreichen Polyphenole, das sind Antioxidantien, welche die Blutgefäße weiten und dadurch diese Krankheiten verhindern.

Schokolade kann vor einem Schlaganfall schützen

Für alle, die gern einmal Schokolade naschen, haben Forscher eine sehr erfreuliche Nachricht. Zwar macht der übermäßige Konsum der Süßigkeiten schneller dick, doch wer regelmäßig und gemäßigt zur Schokolade greift, der senkt das eigene Risiko auf einen Schlaganfall.

Ermittelt wurde dies in einer Studie mit 37.000 Männern. Sie waren zwischen 45 Jahren und 79 Jahren und sollten Fragen zu ihrem Essverhalten beantworten. Dabei wurde auch explizit nach Schokolade gefragt. Nach zehn Jahren hatten 2.000 einen Schlaganfall erlitten gehabt. Ein Blick auf die Antworten im Fragebogen zeigte nun den Zusammenhang. Wer im Schnitt 63 Gramm Schokolade genascht hatte, der hatte ein deutlich minimierteres Risiko. Insgesamt sank die Gefahr so um 23 Prozent.

Allerdings beachteten die Forscher auch weitere Lebensumstände wie das Alter, Nikotinmissbrauch oder den BMI und die sportliche Aktivität. Doch selbst wenn diese Faktoren mit berechnet wurden, blieb eine Risikosenkung von 17 Prozent, die allein auf die Milchschokolade zurück zu führen war.

Demnach darf man sich also ruhig eine halbe Tafel in der Woche können und muss dabei noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall. Was genau an der Schokolade so gut für das Gehirn ist, soll nun erforscht werden. Bisher vermutet man, dass die Flavonoide einen wesentlichen Beitrag leisten.

Legales Doping – Schokolade macht schlau!

Blonde Frau isst heimlich Schokoladen Pralinen
Temptation - Gluttony Woman eating chocolate © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Eltern können aufatmen – Jetzt können sie ihr Kind mit ganz legalen Dopingmitteln versorgen. Ihr Kind lernt besser und wird schlauer. Nämlich durch Schokolade. Ein medizinisches Fachmagazin hat dazu eine Studie durchgeführt und festgestellt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Pro-Kopf-Verbrauch von Schokolade und der Zahl an Nobelpreisträgern in einem Land.

Länder, in denen viel Schokolade genascht wird, erhalten mehr Nobelpreise. Nach dieser Studie hat die Schweiz die meisten Nobelpreise erhalten und entsprechend viel Schokolade vertilgt. Deutschland teilt sich das Mittelfeld mit Frankreich und den USA. Verlierer sind demnach Japan, China und Brasilien.

Schweden ließ sich allerdings nicht einordnen. Der Rechnung nach hätte das Land nur 14 Nobelpreisträger haben dürfen, es wurden allerdings 32 Menschen mit diesem Preis ausgezeichnet.

Vielleicht wirkt Schokolade aber bei den Schweden einfach besser. Es handelt sich bei der Studie um einen Durchschnittsverbrauch im jeweiligen Land, wie viel Schokolade die Nobelpreisträger verzehrt haben, bleibt dabei völlig unberücksichtigt.

Grundinformationen und Hinweise zu Schokoladen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: cioccolato © steve-photo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Strawberry with melting chocolate © Francesco83 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chocolate cake © Maksim Shebeko - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chocolate with ingredients-cioccolato e ingredienti © Marco Mayer - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Dark chocolate © fortyforks - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Mehrere Eisbecher © Christian Schwier - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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