19. Januar 2005
Wer die Chance hat, aus vielen, phantasievoll angerichteten unterschiedlichen Speisen zu wählen, vertilgt im Schnitt mehr Kalorien als jemand, der ein ebenfalls großes, aber eintöniges Buffet vorfindet. Das berichtet die Apothekenzeitschrift "Gesundheit" unter Berufung auf Forscher der US-Universität Buffalo.
Die Wissenschaftler Hollie Raynor und Leonard Epstein haben 58 Studien ausgewertet, die – teilweise auch bei Tieren – prüften, wie sich Abwechslung oder Monotonie beim Essen auf den Appetit auswirken. Immer dann, wenn Vielfalt in Geschmack, Form oder Farbe geboten war, schlugen die Testesser kräftiger zu. Selbst wenn sie schon satt waren, konnten sie einer neuen, andersartigen Verlockung nicht widerstehen. Speisen, die sie schon kannten und genossen hatten, weckten kaum noch ihr Interesse.
Gefährdete sollten also vorbeugen: Lieber fünf Sorten Obst und Gemüse parat halten, als fünf verschiedene Arten Wurst oder Schokolade.
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