22. November 2010
Wer durch das Erhitzen von Speisen in der Mikrowelle nicht Gefahr laufen will, an einer Salmonellenvergiftung zu erkranken, sollte einige Dinge beachten.
Wie Dr. Marko Ostendorf von der R+V Versicherung mitteilte, kann es beim Erwärmen in der Mikrowelle schnell zu einer Bakterienvermehrung kommen. Da die Mikrowelle Speisen nicht gleichmäßig erwärmt, bleiben einige Stellen des Essens kälter. Für die Ausbreitung von Salmonellen sei dies perfekt, so Ostendorf. Um dies zu verhindern, sei es ratsam, das Gerät auf die höchste Stufe zu stellen und das Gericht vier bis fünf Minuten lang zu erhitzen.
Weiterhin könne man das Essen zwischendurch umrühren, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt. Flaches Geschirr sei besser, damit die Wellen tief genug in die Nahrungsmittel eindringen. Zudem sagt Ostendorf weiter, solle man das Essen nach dem Erhitzen noch einige Minuten in der Mikrowelle stehen lassen. Generell ist zu beachten, dass Lebensmittel vor dem Erwärmen im Kühlschrank zu lagern sind. Geflügel ist besonders anfällig für Salmonellen, dies sollte man also besser auf dem Herd oder im Backofen warm machen.
Die Symptome einer Salmonellenvergiftung zeigen sich durch Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Vor allem im Sommer erkranken viele Menschen daran.
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