Merkmale und Angebote verschiedener Lebensmittelhändler (Einzelhandelsunternehmen)

Einkaufswagen wird durch Gang im Supermarkt geschoben, am Ende Leute an der Kasse

Informationen zum Tante Emma Laden, Supermarkt, Kiosk, Convenience Shop, Discounter und SB-Warenhaus (Hypermarkt)

Grund- oder Basislebensmittel sind Wasser und Nahrungsmittel, also die umgangssprachliche flüssige beziehungsweise feste Nahrung. Die EU-Verordnung zum Lebensmittelrecht aus dem Jahre 2002 grenzt Lebensmittel und Nicht-Lebensmittel voneinander ab. So klingt es eher selbstverständlich, dass Arzneimittel, Tabak, Betäubungsmittel oder noch nicht geerntete Pflanzen keine Lebensmittel sind.

Lebensmitteleinzelhandel

Mit Lebensmitteln wird seit jeher gehandelt. Sie werden aus den Naturprodukten hergestellt, also erzeugt.

Diese Erzeugnisse müssen verkauft und in den Handel gebracht werden. Das geschieht durch den Lebensmittelhandel. Hier werden die Getränke und Nahrungsmittel angeboten und vom Kunden als Endverbraucher gekauft.

Innerhalb der herkömmlichen Handelskette ist der Lebensmitteleinzelhandel, fachlich als LEH abgekürzt, die letzte Stufe. Es ist der örtliche Einzelhandel mit Lebensmitteln jeglicher Art. Um als Lebensmitteleinzelhandel zu gelten, muss das angebotene Warensortiment überwiegend aus Lebensmitteln bestehen.

Als ein Sortiment werden die zum Kauf angebotenen Waren bezeichnet. Der Sortimentsaufbau gliedert sich stufenweise in Bereiche, Gattungen und Arten der Waren. In den Warenarten als Artikelgruppen sind die Artikel zu Sorten zusammengefasst, danach folgen dann die einzelnen Stücke.

Geschichte

Der Lebensmitteleinzelhandel hat sich im Laufe von Jahrzehnten und Jahrhunderten entwickelt sowie deutlich gewandelt. Die Nachfrage der Kunden hat das Wachstum und die Größe der Läden im LEH maßgeblich beeinflusst. In Städten oder Ballungsgebieten mit vielen Einwohnern war das schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts deutlicher erkennbar als auf dem Lande oder in kleineren Ortschaften.

Die Struktur hingegen war durchweg dieselbe. Es war der Lebensmitteleinzelhändler, der als Inhaber sein Geschäft mit wenigen oder mehreren Mitarbeitern führte. Erst in den Jahrzehnten nach Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich der Wechsel weg von den so genannten Tante-Emma-Läden und hin zu marktähnlichen Geschäften.

Konsummärkte wie der damals bekannte Konsum, Selbstbedienungstheken und die Organisation des LEH in Einkaufsgenossenschaften brachten viel Wechsel und Neuerungen in die Welt des Lebensmitteleinzelhandels. Der Wegfall von Preisbindungen sowie die Schaffung von Eigenmarken im Lebensmittelhandel sorgten ab den 1970er Jahren für einen ganz neuen, bis dahin nicht bekannten Wettbewerb im LEH.

Heutiger Markt

Heutzutage bestimmen Supermärkte und Discounter den Lebensmittelmarkt. Ihr Sortiment besteht zu einem sehr hohen Prozentsatz aus Lebensmitteln. Das Angebot ist unter einem Dach so breit gefächert, dass der traditionelle Einzelhandel, also der sprichwörtliche Tante-Emma-Laden, weder preislich noch von der Angebotsvielfalt her konkurrenzfähig ist.

Der Lebensmitteleinzelhandel wird in die Kategorien

  • Supermärkte
  • Discounter
  • großflächige Märkte sowie
  • sonstige Geschäfte

gegliedert. Zu denen gehört auch der Naturkost-Einzelhandel. Sie alle sind die Läden am Ort, in denen der Kunde als Verbraucher seine Lebensmittel einkauft.

Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten hat sich in Deutschland der Lebensmittelhandel über Onlineshops bisher weder etabliert noch durchgesetzt. Er ist für den Lebensmitteleinzelhandel kein Konkurrent.

In Berlin soll 2014 ein Supermarkt eröffnet werden, wo man die Waren ohne Verpackungen erhält

Junge Frau im Supermarkt hält Paprika in Händen
Woman shopping in produce section © Monkey Business - www.fotolia.de

Im nächsten Jahr wollen zwei junge Frauen in Berlin einen Supermarkt eröffnen, wo der Kunde seine Ware selber abwiegen und abpacken kann. Dadurch soll einmal der ganze überflüssige Müll vermieden werden, aber der Kunde hat dann auch die Möglichkeit, individuell seine Menge zu bestimmen.

Kunden sollen eigene Behälter mitbringen

So ist beispielsweise das Müsli zuerst in einer Folie und anschließend in einer Pappschachtel verpackt. In ihrem Supermarkt mit dem Namen "original unverpackt" kann dann der Kunde seinen eigenen Vorratsbehälter mitbringen und sich die erforderliche Menge abmessen.

Kein Plastik mehr als Verpackung

Über Plastikmüll wird nun schon seit Jahren diskutiert und vor einiger Zeit wurde auch gefordert, die leichten Plastiktüten, die manche Kunden für teilweise nur drei Tomaten oder eine Avocado benutzen, zu verbieten. Für die normalen Tragetaschen wird ja schon seit längerer Zeit ein Betrag fällig, zudem kann man diese auch öfters verwenden. Doch am besten sind die Umweltbeutel aus Leinen oder Jute.

So sollen also im nächsten Jahr die Kunden in dem Supermarkt "original unverpackt" mit ihren Vorratsbehältern oder Glasflaschen oder ähnlichen Behältern einkaufen. Bevor die Ware eingefüllt wird, wird das Leergut abgewogen, so wie beim Erdbeerpflücken beim Bauern. Bei den Waren, die aber einzeln nicht unverpackt verkauft werden dürfen, wie zum Beispiel Fleisch, würden die beiden Frauen als Verpackung umweltfreundliches Bienenwachspapier nehmen.

Normale Preise angekündigt

Insgesamt sollen die Preise normal wie in einem guten Supermarkt liegen. Wo die beiden junge Frauen in Berlin ihren Markt eröffnen wollen, das steht noch nicht fest, doch am liebsten würden sie in Kreuzberg ihren Standort haben.

Im Folgenden gehen wir etwas näher auf die Merkmale und Angebote der unterschiedlichen Einzelhandelsunternehmen ein.

Tante-Emma-Laden

England: Lebensmittelladen eines Dorfes durch Verkaufsautomaten ersetzt

Bis vor einigen Jahren gab es im englischen Dorf Clifton noch einen kleinen Lebensmittelladen, in dem die Bewohner tägliche kleine Einkäufe erledigen konnten. Nachdem dieser geschlossen wurde, können sich die Menschen in Clifton nun endlich über einen Ersatz freuen, allerdings handelt es sich dabei um keinen Shop.

Stattdessen wurde auf dem Parkplatz der Dorfkneipe ein großer Verkaufsautomat mit rund 80 verschiedenen Produkten im Angebot aufgestellt. Die Bewohner Cliftons werfen den angegebenen Betrag ein und erhalten ihre Ware per Knopfdruck, wie zum Beispiel Shampoo, Waschmittel oder auch Lebensmittel wie Hot Dogs oder auch Futter für das Haustier. Im Dorf kommt der Automat gut an und auch die Preise seien in Ordnung, so die Einkäufer.

Im Tante-Emma-Laden, einem meistens inhabergeführten Einzelhandel, werden Waren von unterschiedlichen Herstellern zu einem Lebensmittelsortiment zusammengestellt und verkauft. Die Nostalgie täuscht häufig darüber hinweg, dass auch in früheren Jahrzehnten der Aufwand keineswegs immer in einem passenden Verhältnis zum Ertrag mit Umsatz und Gewinn stand.

Sortiment

Der Tante-Emma-Laden wurde im vergangenen Jahrhundert alternativ auch als Kolonialwarenladen bezeichnet. Während dort zu früheren Kolonialzeiten Produkte aus Übersee verkauft wurden, war es in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg neben den Grundnahrungsmitteln auch der Haushaltsbedarf mit Waschmitteln oder Seife.

Auf die damaligen Bedürfnisse bezogen gab es nichts, was der Tante-Emma-Laden nicht führte. Die Auswahl war allerdings nicht groß, und das Angebot quantitativ sehr begrenzt. Zu der Zeit war der Endverbraucher damit durchaus zufrieden, zumal er durch die beiden Weltkriege sowie durch die 1920er und 1930er Jahre nicht sehr verwöhnt war.

Im Übrigen war der Tante-Emma-Laden die Tauschbörse für Informationen, Klatsch und Tratsch am Ort oder im Stadtteil.

Feinkostladen

Typische Tante-Emma-Läden sind die heutigen Feinkostläden mit auserlesenen Lebensmitteln und Getränken im oberen Preissegment. Die Kunden sind hier gerne bereit, die zwangsläufig höheren Preise zu zahlen. Sie vertrauen auf den Inhaber und dessen Integrität.

Innere Struktur

Beim Tante-Emma-Laden sind Eigentümer und Betreiber meistens identisch. Das Verkaufspersonal wird entweder von Familienangehörigen gestellt, oder aber von einigen wenigen, so genannten vertrauten Personen. Der Kunde hat auch heute noch das Gefühl, besonders gut und persönlich bedient zu werden, weil der Inhaber oder dessen Ehefrau hinter der Verkaufstheke steht.

Strukturell und organisatorisch gesehen handelt es sich um ein Einzelhandelsgeschäft im Lebensmittelhandel. Der Tante-Emma-Laden ist in vielen Fällen keiner Einkaufsgenossenschaft oder vergleichbaren Organisation angeschlossen. Das wirkt sich auf die Preisgestaltung des gesamten Angebotes aus.

Der Einkauf von Lebensmitteln ist in der heutigen Zeit auch für den Tante-Emma-Laden kein unüberwindbares Problem mehr. Onlineangebote im Internet und eine weltweit moderne Logistik machen praktisch jede 24h Warenlieferung möglich. Das hat allerdings Auswirkungen auf den Einkaufs-, und daraus folgend auf den Verkaufspreis.

Aktuelle Situation

Heutzutage hat der Tante-Emma-Laden als Nischengeschäft durchaus eine Existenzmöglichkeit und Erfolgschance - aber nur als solches. Sobald es eine Konkurrenz am Ort gibt, wird der Mitbewerber möglicherweise nicht dieselbe, aber eine vergleichbare Ware deutlich billiger anbieten.

Der Kunde ist in solchen Fällen nicht sehr wählerisch und entscheidet sich für das aus seiner Sicht günstigere Angebot. Der Tante-Emma-Laden ist in aller Regel ein Einzelbetriebsunternehmen, also ohne weitere Filialen.

Ein exponierter Standort ist nicht allzu ausschlaggebend. Der Tante-Emma-Laden hat weniger Laufkundschaft als vielmehr treue Stammkunden. Sie vertrauen auf ihren Laden am Ort und nehmen auch gerne einen etwas längeren Weg dorthin in Kauf.

Kiosk

Der Kiosk ist eine Verkaufsstelle für Lebensmittel und Non-Food wie Tabakwaren auf buchstäblich kleinstem Raum. Bei den heutigen langen Öffnungszeiten im Lebensmitteleinzelhandel ist der Kiosk auch noch kurz vor Mitternacht die letzte Anlaufstelle, wenn Zigaretten, Chips, Bier und Sekt am heimischen Fernseher fehlen.

Geschichte

Überall gibt es den Kiosk - jeder kennt ihn, und manchmal wird er in frühen Morgen- oder späten Abendstunden verzweifelt gesucht. Im Ruhrgebiet ist es die Trinkhalle, im Frankfurter Rhein-Main-Gebiet das Wasserhäuschen. Den Begriff "Bude" kennt bundesweit jeder.

In vielen Belangen ist der Kiosk in eingeschränkter Funktion ein Tante-Emma-Laden. Auf kleinstem Raum werden Lebensmittel, und zwar vorwiegend Getränke sowie eingeschränkt Nahrungsmittel angeboten.

Der Kiosk führt kein bestimmtes Warensortiment, sondern er hilft aus, wenn im Haushalt Not am Mann ist. Das kann der fehlende Senf ebenso sein wie die Büchse mit Würstchen oder das Stück Butter.

Was tagsüber beim Einkauf vergessen wurde und plötzlich gebraucht wird, das hat mit einiger Sicherheit der Kiosk um die Ecke.

Innere Struktur

Der Kiosk wird in vielen Fällen von Rentnern oder älteren Ehepaaren als Kleingewerbe betrieben. Manche sind geschäftstüchtig und einsatzfreudig. Sie öffnen ihren Kiosk morgens um 06.00 Uhr und bieten frische Brötchen an. Dieser Service ist sehr beliebt, zumal sich die Kunden bei dieser Gelegenheit mit Rauchwaren oder Süßigkeiten für den Tag versorgen können.

Gegenüber den Tankstellenshops ist der Kiosk meistens deutlich preisgünstiger. Wenn sich zwei Personen die Arbeit aufteilen, dann hat der Kiosk vielfach bis 24.00 Uhr geöffnet. Alkoholische Getränke sind hier deutlich teurer als im Lebensmittelhandel, dafür kann man sie auch außerhalb der normalen Ladenöffnungszeiten kaufen.

Klatsch und Tratsch

Je nach Lage des Kiosks werden tagsüber ein, zwei Stehtische aufgestellt. Wenn es die Raumaufteilung zulässt, wird im Kiosk, dem umgangssprachlichen Häuschen, ein kleiner Aufenthaltsraum abgetrennt.

Der wetterunabhängige Aufenthalt dort, bei einem Bier im Stehen, ist beliebt. Daraus hat sich der Begriff "Trinkhalle" entwickelt.

In jedem Falle ist der Kiosk ein Treff zum Unterhalten und zum Neuigkeiten austauschen. Ob der Kiosk mit Umsatz und Gewinn erfolgreich läuft, hängt maßgeblich vom Betreiber ab.

Er ist in aller Regel eine Vertrauensperson, die viel sieht, viel hört, und wenig darüber reden sollte. Wenn sich der Stammkunde vor dem Frühstück seinen ersten Schnaps kauft und den direkt am Kiosk trinkt, dann ist das so, ohne dass es kommentiert wird. Die Ehefrau erfährt nichts davon - und solange sie nichts merkt, kommt der Kunde jeden Morgen wieder.

Mit dem Jugendgesetz und dem damit verbundenen Alkohol- sowie Rauchverbot nimmt es der Betreiber dagegen sehr genau. Ein gut geführter und rund um die Uhr geöffneter Kiosk kann einem Ehepaar eine durchaus sichere, wenn auch nicht reiche Existenz bieten.

Kostenloser Supermarkt – gratis einkaufen im Dienst der Werbung

Junge lächelnde Frau schiebt vollen Einkaufswagen durch Supermarkt
Einkauf von Obst Gemüse im Supermarkt © bilderbox - www.fotolia.de

In Kopenhagen hat der erste Gratis-Supermarkt Europas eröffnet, kostenloses Einkaufen in Schweden, Norwegen und Deutschland soll folgen. Wer umsonst shoppen möchte, muss allerdings Mitglied werden – und viele Fragen beantworten. Denn im "Freemarket" stehen die Kunden ganz im Dienst der Marktforschung.

Kostenlose Produkte zu verteilen, gehört in der Werbebranche zum Alltag, von Creme-Tütchen in Zeitschriften und Werbe-Caps bis zu Verkostungen im Supermarkt. Im Internet gibt es mittlerweile mehrere Portale, auf denen angemeldete Nutzer sich für Proben-Kampagnen bewerben können. Als Gegenleistung für die Gratis-Produkte müssen sie ausführliche Bewertungen schreiben.

Mittlerweile muss eine Nutzungsgebühr von 2,50 im Monat gezahlt werden

Auch der "Freemarket" war ursprünglich ein reines Online-Projekt. Seit der Gratis-Laden eröffnet hat, ist die Zahl der Teilnehmer von 5.000 auf 10.000 geklettert. Um in den Genuss von kostenlosen Süßigkeiten, Snacks und Getränken zu kommen, müssen die Kunden nun allerdings eine Nutzungsgebühr von rund 2,50 im Monat bezahlen. Im Gegenzug dürfen sie sich zehn verschiedene Produkte pro Monat aussuchen – und einen Fragebogen ausfüllen.

Manche Hersteller setzen auch auf den reinen Werbeeffekt: wer das neue Jubiläums-Eis von Magnum testen möchte, muss etwa ein Instagram-Foto posten.

Convenience Shop

Das englische "Convenience" heißt in Bezug auf Lebensmittel zu Deutsch "bequem Essen ohne jeden Aufwand". Der Convenience Shop bietet auf kleiner Fläche ein solches überschaubares Angebot an direkt konsumierbaren Lebensmitteln. Man könnte auch sagen: Klein, aber fein.

Die Geschäftsidee von Convenience Shops ist neu und trotzdem nicht etwas gravierend Neues. Sie lässt sich als die moderne Fortentwicklung eines Kiosks beschreiben. Zu ihnen zählen die Shops in Tankstellen, in Bahnhöfen oder auch in kleinen Lebensmittelgeschäften. Sobald eine frei verfügbare Grundfläche vorhanden ist, wird sie sinnvoll genutzt.

Sortiment

An Lebensmitteln werden neben alkoholischen und alkoholfreien Getränken Heißgetränke wie Tee und Kaffee angeboten - darüber hinaus Speisen, die umgangssprachlich auf der Hand gegessen werden können.

Ergänzt wird das Angebot um Süßigkeiten, Rauch- und Tabakwaren, Zeitungen sowie Zeitschriften bis hin zu Telefonkarten. Der Convenience Shop ist ein moderner Mix aus früherem Tante-Emma-Laden und heutigem Kiosk.

Innere Struktur

Der Convenience Shop muss rund um die Uhr geöffnet sein, je nach Standort noch einige Stunden länger. Die Einzelumsätze sind überschaubar, entscheidend ist die Summe von vielen kleinen Umsätzen. Das ist zeit- und insofern auch personalintensiv. Ähnlich wie beim Kiosk wird der Convenience Shop vom Inhaber selbst, zusammen mit einem oder mehreren Familienangehörigen, betrieben.

Paketannahme und -ausgabe

Um die tägliche Präsenz sinnvoll zu gestalten, werden zusätzliche Aufträge übernommen. Zu ihnen gehört die Paketannahme- oder Ausgabestelle für die namhaften und bekannten Paketdienste. Lottoannahmestelle, Agentur der Deutschen Post AG oder Annahme-/Ausgabestelle für Versandhäuser sind weitere Standbeine.

Bei dem Geschäftsmodell ist entscheidend, dass tagtäglich möglichst viele Kunden den Convenience Shop aufsuchen. Dann liegt es am Geschick des Betreibers sowie an den räumlichen Gegebenheiten, ob noch weiterer Alltagsbedarf angeboten wird. Speisen und Getränke müssen einfach und schnell herstellbar sein.

Der Kunde möchte und kann vielfach auch nicht lange warten. Das Raumangebot im Shop selbst ist begrenzt, so dass ein Personenstau eher hinderlich ist.

Viele Kunden haben es eilig und sind termingebunden. Sie sind daran interessiert, schnell bedient zu werden.

Prinzip der Laufkundschaft

Die örtliche Lage ist für einen erfolgreichen Convenience Shop ganz entscheidend. Der größte Teil der Kunden ist Laufkundschaft. Zu Zeiten der Rush Hour sollte auch bei beengtem Raumangebot das Personal verstärkt werden.

Alle Kunden möchten gleichschnell bedient werden. Nur wenn das reibungslos klappt, lässt sich der Umsatz in diesen Stunden steigern.

Im übrigen Tagesverlauf bleibt es bei Stamm- oder Zufallskunden. Die Angebotspalette sollte alle Generationen ansprechen, also Junge, Ältere und Alte. Die einen wünschen ihren Kaffee Latte, andere den Becher Pfefferminztee. An beidem lässt sich verdienen, wenn es angeboten wird.

Supermarkt

Sortiment und Verkaufsfläche

Für die Bezeichnung Supermarkt gelten klare Vorgaben. Das Angebot an Lebensmitteln, also an Food muss mindestens Dreiviertel der insgesamt angebotenen Waren betragen.

Die Mindestverkaufsfläche beträgt vierhundert Quadratmeter. Das klingt viel, ist jedoch bei einer quadratischen Aufteilung von zwanzig Mal zwanzig Meter eher überschaubar. Vom Selbstverständnis her bieten die meisten Supermärkte daher auch eine deutlich größere Verkaufsfläche ab etwa tausend Quadratmeter aufwärts an.

Marktmacht der großen Supermarktketten gefährdet Existenz von Lieferanten

Warum die Behörden die Übernahme von Kaiser's-Tengelmann-Filialen durch Edeka verboten hat

Muttermit kleiner Tochter mit Einkaufswagen im Supermarkt beim Einkaufen
Shopping © LuckyImages - www.fotolia.de

Die vier großen Supermarktketten Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland teilen den Lebensmittelhandel in Deutschland fast vollständig unter sich auf. Ihr Marktanteil liegt zusammen bei 85 Prozent.

Berücksichtigt man noch die Metro-Gruppe, dann steigt der Wert auf 90 Prozent.

Wie die großen Supermarktketten ihre Macht ausnutzen

Ihre Macht nutzen sie gegenüber den Lieferanten oft schonungslos aus. Das legt eine Studie des Bundeskartellamts aus dem vergangenen September nahe.

So haben die Unternehmen in einigen Fällen von den Lieferanten Rabatte, Bonus-Zahlungen oder Zuschüsse zu den Werbekosten der Supermärkte verlangt.

Die Konzerne sind in der Lage, Preise und Vertragsbedingungen zu diktieren. Ansonsten könnten sie, so das Kartellamt, aufgrund ihrer Macht damit drohen, die Artikel des betreffenden Herstellers aus den Regalen zu nehmen, also nicht mehr in den Läden zu verkaufen.

Einkaufskooperationen werden von der Behörde genauenstens überwacht

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Behörde daher angekündigt, Einkaufskooperationen zwischen einem der großen Konzerne mit einem kleineren Wettbewerber genau zu beobachten.

Jede größere Übernahme im Lebensmitteleinzelhandel wollten sie einer vertieften kartellrechtlichen Prüfung unterziehen.

Jüngster Fall: Übernahme von Kaiser's-Tengelmann-Filialen durch Edeka gestoppt

Dies setzten die Bonner Wettbewerbshüter nun in die Tat um und verboten den Kauf von 450 Kaiser's-Tengelmann-Filialen durch Branchenprimus Edeka. Sie befürchteten eine Verschlechterung des Wettbewerbs in einigen Regionen.

Ein Zusammenschluss hätte das Risiko von Preiserhöhungen erheblich vergrößert, Nachteile für Verbraucher wären wahrscheinlicher geworden, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt.

Kaufvorgang

Im Supermarkt gilt, abgesehen von einer separat betriebenen Fleischtheke, generell Selbstbedienung. Abhängig vom Personalschlüssel steht kein oder kaum beratendes Personal zur Verfügung.

Die Preise stehen fest, sie sind klar und verständlich ausgezeichnet. Gezahlt wird an einer von mehreren Kassen. Die gekaufte Ware wird auf das Laufband gelegt, vom Kassenpersonal Stück um Stück eingescannt und anschließend in bar oder per EC-Karte bezahlt.

Dieser gesamte Kaufvorgang ist so normal und alltäglich, dass er wie automatisch abläuft. Supermärkte sind ihren Handelsketten angeschlossen. Sie sind im Franchising vielfach inhabergeführt und profitieren von den Sammeleinkäufen sowie den damit verbundenen Einkaufskonditionen.

Internet-Supermärkte sind überteuert und haben lange Lieferzeiten

Frische Lebensmittel zum bezahlbaren Preis findet man in Online-Supermärkten noch nicht vor

Tastatur eines Computers, in der Mitte rote Taste mit Aufschrit Shop
ecommerce © Falko Matte - www.fotolia.de

Der Gang zum Supermarkt um die Ecke ist in der Regel schnell erledigt. Besonders für frische Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte und Gemüse dürfte dieser Weg bei deutschen Bürgern auch immer noch das erste Mittel der Wahl sein. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit, Nahrungsmittel im Internet bei Online-Supermärkten zu kaufen.

Mängel in zahlreichen Bereichen

Für ältere oder körperlich beeinträchtige Menschen ist das eine gute Alternative. Doch bei dem Service ist noch viel zu perfektionieren, wie jetzt das Düsseldorfer Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) festgestellt hat.

Die Experten führten mehrere Testkäufe durch, bei denen jeweils 17 Produkte gekauft wurden, die auch sonst auf vielen deutschen Einkaufszetteln stehen. Die Experten stellten dabei sowohl bei der Kühlung der Lebensmittel als auch bei der Unversehrtheit der bestellten Ware deutliche Mängel fest. Zudem seien die Lieferungen meist eher spät angekommen.

Hinzu kommt, dass die Produkte durch Versand- und Bereitstellungskosten, die den Internetportalen entstehen, deutlich teurer zu stehen kommen, als beim Supermarkt. Bis sich der Dienst also verbessert hat, führt kein Weg am Gang aus dem Haus vorbei.

Discounter

Das englische Wort "Discounter" heißt zu Deutsch "Billiganbieter". Discount ist ein Preisnachlass, der Rabatt auf den Kaufpreis.

Im Discountmarkt ist alles buchstäblich billig und preiswert. Das gilt sowohl für die Verkaufspreise als auch für die sparsame Ausstattung und Einrichtung.

Es wird, im Interesse des niedrigen Verkaufspreises, in allen Bereichen gespart. Das betrifft auch das Lebensmittelsortiment. Im Gegensatz zum Supermarkt mit wirklich zigtausend Artikeln ist das Warenangebot beim Discounter auf deutlich weniger Produkte begrenzt.

Eigenmarken

Deutsche wünschen sich deutlichere Lebensmittelkennzeichnung

Die Deutschen wünschen sich mehr Orientierung beim Einkauf von Lebensmitteln.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ sagen knapp sechs von zehn (57,3%) Bundesbürgern, „ich fände es gut, wenn Lebensmittel zum Beispiel durch ein Ampelsystem deutlich als kalorienreich bzw. -arm gekennzeichnet wären“.

Den kalorienbewussten Einkauf würde dies erheblich vereinfachen: Jeder Dritte (33,4%) gibt an, im Supermarkt gezielt auf möglichst kalorienarme Nahrungsmittel zu achten.

Discounter führen häufig qualitativ hochwertige Eigenmarken, mit denen sie sich sowohl von anderen Discountern als auch von Supermärkten abheben. Wer beim Discounter einkauft, der findet sämtliche Lebensmittel und alles Notwendige für den Lebensbedarf unter einem Dach. Die Auswahl ist nicht so breit wie im Supermarkt, aber auf jeden Fall ausreichend, und zudem deutlich billiger.

Rabatt

Discounter - Preiskämpfe für höhere Marktanteile

Man sieht es ständig, ob auf Plakaten, in den Werbeblättchen der Zeitungen oder in der TV-Werbung. Man hat das Gefühl, fast täglich sinken bei den großen Lebensmitteldiscountern die Preise, zunächst beim Einen und später ziehen die Anderen nach.

Die Discounter befinden sich mitten im Krieg bei dem es darum geht, wer mehr Kunden für sich gewinnen kann. Marktführer unter den Lebensmittelanbietern ist nach wie vor Aldi, dennoch versuchen Konkurrenten bei den radikalen Preisstürzen mitzuhalten, um ihre Kunden zumindest nicht zu verlieren.

Im letzten Jahr gab es insgesamt zwölf Preissenkungen, allein bis zum Mai diesen Jahres sind die Preise verschiedener Lebensmittel sechs Mal billiger geworden. Den Startschuß gibt dabei immer wieder der Lebensmittelriese Aldi.

Mit "Discount" wird ausgedrückt, dass der Rabatt bereits in den Preis eingerechnet ist und ihn insofern direkt verringert. Der Kunde zahlt an der Kasse den reduzierten Preis. In früheren Jahrzehnten wurden als Discount Rabattmarken ausgegeben, die gesammelt und gegen Bargeld oder Ware eingetauscht werden konnten.

Heutzutage ist es auch üblich, dass als Discount auf dem Kassenbon der bezahlten Ware ein rabattierter Betrag ausgewiesen wird und beim nächsten Einkauf eingelöst, also vom Kaufpreis abgezogen werden kann. Ebenso wie die Supermärkte bieten auch die Discounter ihren Waren, Aktionen und Angebote außer in Printmedien auch im Internet an, wobei nach wie vor nur im Einzelhandel am Ort verkauft wird.

Das sind Deutschlands beliebteste Lebensmittel-Discounter

Kundenzufriedenheit verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr

Gesunde Ernährung - Frau mit vollem Einkaufswagen mit Gemüse und Obst im Supermarkt
Full shopping cart © stokkete - www.fotolia.de

Verbraucher nutzen Lebensmittel-Discounter vor allem wegen der niedrigen Preise und der Nähe einer Filiale.

Deutschlands beliebteste Lebensmittel-Discounter

Der Fernsehsender n-tv hat Deutschlands beliebtesten Lebensmittel-Discounter ermittelt.

  1. Am besten schnitt bei der Umfrage Penny-Markt ab.
  2. Lidl und Aldi-Süd folgten auf Platz zwei und drei, wobei alle die Note "gut" erhielten.
  3. Befriedigend erlangten folgende Discounter:
    • Aldi-Nord
    • Netto
    • Netto Marken-Discount
    • Norma

Bewertungskriterien

Penny überzeugte vor allem mit frischem Obst und Gemüse. Zudem fanden sich nur wenige Befragte, die über schlechte Erfahrungen mit dem Unternehmen berichteten.

Gute Noten bekam das Angebot an Molkereiwaren, während die Qualität der Fleischprodukte nur ungefähr ein Drittel aller Konsumenten überzeugte. Markenvielfalt oder das Angebot an Bio- und exotischen Produkten sei ebenfalls verbesserungswürdig, urteilten die Befragten.

Kundenzufriedenheit verbessert sich

Insgesamt hat sich die Kundenzufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert. Ein positiver Trend, so das Fazit der Studie, sei unverkennbar.

SB-Warenhaus (Hypermarkt)

"SB-Warenhaus" ist ein Begriff, an den sich die Älteren gerne erinnern. In den 1960er und 1970er Jahren war damit der Wechsel von der Bedienung durch Personal hin zur Selbstbedienung verbunden. SB, also Selbstbedienung hieß Stöbern, Schauen und Suchen ohne jeden Kaufzwang.

Sortiment und Verkaufsfläche

Heutzutage ist der Hypermarkt als SB-Warenhaus ein großflächiger Einzelhandelsanbieter. Das Angebot ist ein ausgewogener Mix aus Lebensmitteln und einem attraktiven Non-Food-Bereich.

Die Verkaufsfläche ist mehrere tausend Quadratmeter groß. Abhängig von der Grundfläche und der Geschosszahl sind Food- und Non-Food-Bereich auf verschiedene Verkaufsebenen verteilt.

Food- und Non-Food-Bereich

Im Lebensmittelbereich werden an Verkaufstheken mit Fachpersonal Frischfleisch, Frischfisch sowie Frischkäse angeboten. Die geräumige Ladenfläche bietet ausreichend Platz für aktuelle Verkaufsaktionen oder Kostproben von Weinen bis hin zu kulinarischen Leckereien.

Der Non-Food-Bereich ist mit Bekleidung, Unterhaltungselektronik oder Kinderspielzeug attraktiv und interessant bestückt. Dahinter steht der Marketinggedanke, dass die Familie bei ihrem Wochenendeinkauf im SB-Warenhaus alles auf ein, zwei Etagen kaufen kann. Jeder findet etwas, das Angebot spricht alle an.

Der gesamte Hypermarkt ist mit dem Einkaufswagen befahrbar, Rolltreppen oder Fahrstühle helfen beim Wechsel von der einen in die andere Verkaufsebene. Die großen SB-Warenhäuser sind in der Regel außerstädtisch im Gewerbegebiet oder auf der grünen Wiese zu finden. Das Parkplatzangebot ist ausreichend groß, die gesamte Umgebung macht einen gepflegten und einladenden Gesamteindruck.

Selbstbedienung

Außer an den Bedienungstheken im Food-Bereich ist im gesamten SB-Warenhaus Selbstbedienung. Aufgrund des umfangreichen Angebotes und den damit verbundenen Arbeiten wie Einräumen, Platzieren oder Etikettieren der Waren ist überall ansprechbares Personal anzutreffen. Das ist hilfreich und vereinfacht das Einkaufen.

Niedrigangebote sowie ständige Sonderposten sprechen dauerhaft eine breite Kundengruppe an. Mit Werbung in Wochenendzeitungen und Anzeigenblättern sowie auf der Firmenwebsite im Internet wird der Kunde laufend über Neuigkeiten und Aktualitäten informiert.

Öffnungszeiten und Lieferservice

Gesundheitsschädliche Kassenbons?

Der WDR hatte eine Untersuchung der Kassenbons von den Supermärkten in Auftrag gegeben. Dabei stellte man fest, dass die Kassenzettel mit einer Chemikalie, Bisphenol A (BPA), behandelt werden, wobei durch Hitze die gedruckten Werte für den Kunden sichtbar machen. Aber es werden nicht alle Bereiche beim Drucken beansprucht, so dass Reste der Chemikalie auf dem Papier verbleiben.

Diese Chemikalie wirkt sich im menschlichen Körper wie ein Hormon aus und kann somit Folgeschäden verursachen. Betroffen sind bei den Bons die Discounter Aldi, Edeka, Lidl, Real und Kaiser's Tengelmann. REWE hatte schon vor einem halben Jahr ihre Kassenbelege auf BPA-freie Bons umgestellt, doch wollen jetzt auch die anderen Unternehmen diesem Beispiel folgen.

Die Öffnungszeiten der Hypermärkte sind wochentags mindestens einmal rund um die Uhr, oftmals von 07.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Aufgrund der örtlichen Lage sowie des umfangreichen Einkaufes kommen nahezu alle Kunden mit dem Auto zum SB-Warenhaus.

Wem das nicht möglich ist, der kann den Lieferservice des Anbieters in Anspruch nehmen. Gegen einen Aufpreis im meistens einstelligen Eurobereich wird die gekaufte Ware taggleich an die Wohnadresse geliefert.

Dieser Kundenkreis bezieht sich vorwiegend auf Ältere, die aus unterschiedlichen Gründen öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Vor diesem Hintergrund ist die Anbindung des SB-Warenhauses an den öffentlichen Nahverkehr von besonderem Interesse. Nicht umsonst wird gerne damit geworben, dass der Einkauf im SB-Warenhaus ein richtiges Kauferlebnis ist – das kann es auch sein.

Macht der Einkauf im Discounter dick?

Einkaufswagen mit frischen Obst wird durch Gang im Supermarkt geschoben
grocery cart © Barbara Helgason - www.fotolia.de

Wer häufig im Discounter einkauft ist dicker als diejenigen, die häufig im Bioladen einkaufen. Dies will eine französische Studie belegen, die in der Zeitschrift "PLoS ONE" veröffentlicht wurde. Forscher in Paris hatten dabei zwei Jahre lang das Einkaufsverhalten von mehr als 7100 Bewohnern der französischen Metropole untersucht und kamen zu der Erkenntnis, dass die Menschen, die regelmäßig im Bioladen einkaufen, schlanker und gesünder waren, als diejenigen, die im Discounter einkauften.

Dies hatte allerdings weniger mit der Qualität der Lebensmittel zu tun, sondern mit dem Bildungsniveau der Einkaufenden, meinen die Forscher. Besser ausgebildete Menschen mit höherem Einkommen gehen häufiger im Biomarkt einkaufen und leben generell gesünder, während schlecht ausgebildete Menschen zu Übergewicht und einfachen Fertiggerichten neigen.

Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung war die Tatsache, dass Menschen, die in der eigenen Nachbarschaft einkauften, schlanker waren als die Menschen, die ihre täglichen Einkäufe in größerer Entfernung erledigten. Auch hier dürften Bildungsgrad und Einkommen eine Rolle spielen, da sich nur noch wenige Menschen die Waren regionaler Händler in Wohnvierteln leisten können, während Discounter "auf der grünen Wiese" entstehen.

Wo kann man sparen und erhält guten Service - Discounter und Supermarkt im Vergleich

Wer Lebensmittel einkaufen geht, hat die Wahl zwischen Discountern, die mit günstigen Produkten werben und Supermärkten, die meist als teurer angesehen werden - doch wie das Deutsche Institut für Service-Qualität herausgefunden hat, stimmt dies nicht unbedingt, denn die Eigenmarken der Supermärkte kommen preistechnisch durchaus an die Billigprodukte der Discounter ran.

Beim Service allerdings wird schnell klar, dass die Mitarbeiter der Supermärkte weit vorn liegen. In den Discountern erhalten Kunden oftmals fehlerhafte Aussagen zu Produktfragen; die Kompetenz der Angestellten kann hier nicht unbedingt überzeugen.

Die Wartezeiten an den Kassen sind laut Test bei beiden Lebensmittelgeschäften ungefähr gleich.

Grundinformationen und Hinweise zu Lebensmittelhändlern

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Quellenangaben

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  • Bildnachweis: Einkauf von Obst Gemüse im Supermarkt © bilderbox - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Full shopping cart © stokkete - www.fotolia.de
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Autor:

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