21. Dezember 2010
Knoblauch ist gesund, er wirkt antibakteriell und beugt Infektionen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem schmeckt er lecker, deshalb wird er gerne in der Küche verwendet. Die Knoblauchpresse ist hierfür ein kleiner und praktischer Küchenhelfer.
Es gibt Profiköche, die lehnen den Gebrauch einer Knoblauchpresse ab und bezeichnen ihn als kulinarische Sünde. Das Quetschen soll Aroma- und Geschmacksstoffe zerstören. Sie zerdrücken die Knoblauchzehen und schälen sie oft noch nicht einmal. Dabei soll der Knoblauch sein volles Aroma entfalten können. Für viele Köchinnen und Köche ist die Benutzung der Knoblauchpresse aber unverzichtbar. Es gibt Studien die belegen, dass frisch gepresster Knoblauch am besten seine vollen Wirk- und Geschmacksstoffe entfaltet.
Vor allen Dingen in der mediterranen, asiatischen, arabischen und slawischen Küche, wird viel mit Knoblauch gekocht. Um die Knoblauchzehe in ganz kleine Stückchen zu zerteilen, wird sie durch die Presse gepresst, dies geschieht durch eine Hebelbewegung und Druck. Knoblauchpressen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen aus unterschiedlichen Materialien. So sind sie beispielsweise aus Edelstahl, Zinkdruckguss oder Aluguss. Im Preis bewegen sie sich etwa zwischen fünf und fünfzig Euro. Die Luxusmodelle sind aus Edelstahl, haben ein ausklappbares Sieb zur einfachen Reinigung und bestechen durch ihr Design. Durch eine Kniehebelmechanik ist nur ein geringer Kraftaufwand nötig. Manche Knoblauchpressen sind antihaftbeschichtet und nicht alle sind spülmaschinengeeignet. Einige Knoblauchpressen sind so klein, dass sie bei größeren Knoblauchzehen versagen. Andere Knoblauchpressen haben ergonomische Griffe mit Noppen, die optimal und rutschfest in der Hand liegen.
Viele Menschen verwenden die Knoblauchpresse ungern, weil sie sich schwer reinigen lässt. Manche haben eine Druckplatte mit vielen kleinen Spitzen, die passen genau in die Öffnungen und drücken die Reste hindurch. In der Drucköffnung sind viele kleine Löcher in denen Knoblauchstücke hängen bleiben. Man kann die Reste auch mit einem Zahnstocher durchdrücken, das ist natürlich ein bisschen mühselig. Manche Knoblauchpressen haben ein kleines Reinigungsgerät dabei, um die Fasern aus den Öffnungen zu entfernen. Man kann die Knoblauchpresse auch mit einer Zahnbürste säubern. Dann nur noch unter heißem Wasser ausspülen oder, je nach Material, in die Spülmaschine geben.
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