11. Juli 2007
Die zahlreichen Gammelfleischskandale haben vielen Deutschen den Appetit gründlich verdorben. Bei einer aktuellen Umfrage der GfK Marktforschung, Nürnberg bei 2.188 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der Apotheken Umschau gaben sechs von zehn Bundesbürgern (60,9 Prozent) an, Angst vor verdorbenen oder überlagerten Lebensmitteln zu haben. Nahezu jeder dritte Deutsche (29,4 Prozent) verzichtet seit den Skandalen häufiger auf Fleisch auf dem Essenstisch.
Besonders Frauen sorgen sich um die Qualität der Lebensmittel. Nach den Gammelfleisch-Schlagzeilen essen fast 40 Prozent von ihnen (38,7 Prozent) deutlich weniger Fleisch. Gleichzeitig spielt für die Konsumenten die Herkunft ihrer Nahrungsmittel eine immer wichtigere Rolle: Jeder vierte Deutsche gab bei der Studie an, Bio-Nahrungsmittel zu bevorzugen (26,4 Prozent) und mindestens einmal pro Woche Bio-Produkte einzukaufen (23,5 Prozent).
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