1. März 2010
Von Andreas Hadel
Schokolade, Hamburger, Pommes Frites und Dougnats werden häufig als Seelentröster oder Gute-Laute-Futter bezeichnet. Nun haben Forscher in Großbritannien herausgefunden, dass das sogenannte "Comfort Food" uns tatsächlich die gute Laune verhageln und sogar zu Depressionen führen kann.
Die Wissenschaftler untersuchten für ihre Studie das Essverhalten und die Stimmungswerte von 3486 Männern und Frauen, die in einem Londoner Büro-Haus arbeiteten. Jede Person füllte einen Fragebogen aus, der Aufschluss über ihre Nahrungsaufnahme geben sollte.
Anhand ihrer Antworten wurden die Personen eine der folgenden beiden Gruppen zugewiesen:
Fünf Jahre später füllten die Teilnehmer der Untersuchung einen Fragebogen aus, der Anzeichen von Depressionen evaluieren sollte. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass jene Personen, die sich überwiegend gesund ernährt haben, seltener Symptome von Depressionen aufweisen.
Die Forscher betonten, dass sie auch andere Faktoren wie regelmäßiges Training, Rauchen, Alkoholgenuss und Body-Mass-Index bei ihrer Untersuchung berücksichtigten, aber zu der Erkenntnis gekommen seien, dass die Ernährungsweise den stärksten Einfluss auf die Stimmung und auch auf das Entstehen von Depressionen habe.
Sie geben an, dass ihre Ergebnisse als Empfehlung dienen sollten und gerade Menschen, die regelmäßig unter starkem Stress und hohem Erfolgsdruck leiden, auf eine ausgewogene Ernährung achten sollten, um nicht chronisch an Depressionen zu erkranken oder das Burn-Out-Syndrom zu erleiden.
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