30. Dezember 2009
Von Viola Reinhardt
Rund, mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker oder auch einer Hülle aus Zuckerguss, werden die Berliner nicht nur von den meisten Kindern heiß geliebt, sondern auch von vielen Erwachsenen. Viele Liebhaber dieses traditionellen Gebäcks gehen davon aus, dass die Herstellung sehr aufwendig ist, doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die Krapfen ganz flott fertig sind und dank der Eigenherstellung gleich nochmal so gut schmecken.
Zutaten für ca. 20 Berliner:
500g Mehl, eine Tüte Trockenhefe, 100g Zucker, 100g Butter, 2 Eier und 125 ml lauwarme Milch sind die Grundzutaten für etwa 20 Stück Berliner. Des Weiteren benötigen Sie 1,5 kg Frittierfett und für die Glasur 125g Puderzucker und 3 Esslöffel Wasser. Als Füllung eignet sich jede Marmelade (250g je 20 Berliner), wobei Himbeere oder Aprikose zumeist am besten schmecken.
Zubereitung:
Stellen Sie aus allen Zutaten einen Hefeteig her. Kneten Sie den Teig solange bis er leichte Blasen schlägt. Vor der Verarbeitung zu den Berlinern sollte der Teig mindestens 30 Minuten an einer warmen Stelle ruhen. Nach der Zeit des Gehens wird der Berlinerteig nochmals kräftig durchgeknetet und zu einer etwa 2cm dicken Platte ausgerollt. Für die bekannte runde Form der Berliner benötigt man Kreise mit einem Durchmesser von etwa 7cm. Ausstechformen aus Metall sind hier natürlich das optimale Hilfsmittel, allerdings kann man bei einem Mangel der selbigen auch ein Glas mit entsprechendem Durchmesser zur Hilfe nehmen. Sind alle ca. 20 Berliner ausgestochen, sollte man diese auf eine Platte legen, mit einem Tuch abdecken und weitere dreißig Minuten erneut aufgehen lassen.
In der Zwischenzeit können Sie das Frittierfett in einem weiten Topf erhitzen. Nach den 30 Minuten werden immer vier bis fünf Teigteilchen in das heiße Fett gegeben und goldbraun ausgebacken. Mit einer Schöpfkelle entnehmen und auf einem mit Haushaltspapier abgedeckten Gitter abtropfen lassen. Sind alle Berliner gebacken, kommt die große Füllung dran. Hierzu füllt man die Wunschmarmelade in einen Spritzbeutel, der eine lange Tülle als Aufsatz haben sollte. Nun bohrt man vorsichtig ein Loch in den Berliner und spritzt eine gute Portion in den selbigen.
Für alle, die es richtig süß wollen, bietet es sich an, aus dem Puderzucker und dem Wasser einen Zuckerguss herzustellen und damit je eine Hälfte der Berliner dick zu bestreichen. Alternativ kann man auch nur Puderzucker darüber streuen, die Berliner in Haushaltszucker wälzen oder auch eine Schokoladenglasur als süße Dekoration einsetzen. Hier sind der eigenen Fantasie kaum Grenzen gesetzt und erlauben eine Vielzahl an Dekomöglichkeiten.
Guten Appetit!
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