7. Dezember 2009
Von Viola Reinhardt
Anis, Mandeln, Kardamon und Zimt sind nur einige der duftreichen und geschmackvollen Gewürze und Zutaten, die sich in Adventsgebäck tummeln und ein wahres Fest für die Sinne bedeuten. Die Plätzchen selbst zu backen ist natürlich eine deutliche Steigerung in Sachen Weihnachtsvorbereitungen und erlauben es zudem liebevolle selbstgemachte Geschenke herzustellen. Damit auch die Plätzchen wirklich gelingen, finden Sie hier nun einige Tipps, die dabei helfen unter Garantie feinstes Backwerk auf den Tisch kommen zu lassen.
Die Zutaten für einen Rührteig (Spritzgebäck) sollten stets Zimmertemperatur haben. Damit diese solch eine Temperatur erhalten können, sollte man alle benötigten Zutaten etwa eine halbe Stunde vor Backbeginn auf die Arbeitsfläche stellen. Aufgrund der angewärmten Zutaten lässt sich ein spritzfähiger Teig herstellen, der zudem beim Backen seine gewünschte Form behält. Die Eier sollten zudem nach zu nach unter die Buttermasse gerührt werden.
Für ausgestochene Plätzchen wird ein Mürbeteig benötigt, der vielen Hobbybäckern ein Kopfzerbrechen bereitet, da er mitunter extrem bröselt und kaum zu einer festen Teigplatte ausgerollt werden kann. Hier heißt es die Zutaten möglichst rasch in einem kalten Zustand miteinander zu verkneten und den Teig vor dem Ausstechen nochmals zum Kühlen in den Kühlschrank legen.
Makronen, ebenfalls beliebte Weihnachtsplätzchen, die allerdings zu gerne steinhart werden, lassen sich perfekt herstellen, wenn man zum Aufschlagen des Eiweißes nur fettfreie Schüsseln und Rührgeräte zum Einsatz bringt und darauf achtet, dass beim Trennen der Eier kein Eigelb mit in das Eiweiß gelangt. Möchte man mehrere unterschiedliche Makronen backen, dann heißt es alle Gegenstände gut heiß abzuwaschen und am besten noch mit etwas Zitrone abzureiben.
Sie wollen lieber oder ergänzend auch Lebkuchen herstellen? Dann lassen Sie den Lebkuchenteig nach der Zubereitung einige Stunden ruhen, damit sich das Hirschhornsalz und die Pottasche richtig in ihrer Wirkkraft entfalten können. Durch solch ein Vorgehen werden die Gewürze automatisch leicht erwärmt und entwickeln ihren wahren Duft und Geschmack, was sich später beim Essen der Leckereien deutlich geschmacklich auszahlen wird.
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