Butter - Wie gesund ist sie und wo liegen die Unterschiede zu Margarine?

Butter zählt bei zahlreichen Mneschen täglich auf dem Speiseplan. Ob als Brotaufstrich oder zum Kochen und Backen - das Miilchprodukt kann vielfältig verwendet werden. Immer wieder hört man in der Werbung, dass Margarine gesünder sein soll als Butter. Ist das wahr und wenn ja, warum ist das so? Lesen Sie hier über den Gesundheitswert der Butter und die Unterschiede zu Margarine.

Wissenswertes über Butter

Butter - Wie gesund ist sie und wie lässt sie sich verwenden?

Butter wird sich in nahezu jedem Kühlschrank finden. Sie iest vielfältig verwendbar und bietet einige Vorzüge.

Bei Butter handelt es sich um ein Naturprodukt. Ob nun in Bioqualität oder nicht - man kann sich stets sicher sein, dass sie nur die Zutaten enthält, die beriets seit einigen Jahrhunderten verwendet werden.

Butter enthält besonders viel Vitamin A, welches gut für das Sehvermögen sowie eine schöne Haut ist. Des Weiteren sind die Vitamine D, E und K enthalten.

Zu den weiteren wichtigen Inhaltsstoffen gehört Kalzium. Dieses ist gut für Zähne und Knochen, auch wenn der Gehalt nicht besonders hoch anzusiedeln ist.

Zu den weiteren Vorzügen gehört, dass Butter nur wenig Laktose enthält. Dies macht dieses Milchprodukt auch für Menschen mit Laktoseintoleranz interessant.

Doch ebenso wird die Butter mit mehreren Kritikpunkten in Verbindung gebracht. So enthält sie sehr viele Kalorien. Möchte man abnehmen oder seine Figur zumindest halten, so sollte Butter nur in Maßen genossen werden.

Zu den Bestandteilen gehören viele gesättigte Fettsäuren. Wird Butter in geringen Mengen verzehrt, stellt dies für gesunde Menschen kein Problem dar. Leidet man allerdings unter Gefäß- und Herzerkrankungen, ist von einem häufigen Verzehr abzuraten.

Der hohe Cholesteringehalt kann bei bestimmten Menschen das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen erhöhen. Bei gesunden Menschen wird das schlechte Cholesterin jedoch wieder ausgeschieden.

Nicht sonderlich geeignet ist Butter für Menschen, die ein erhöhtes Risiko für

  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes sowie
  • einen hohen Cholesterinspiegel

aufweisen bzw. bereits darunter leiden. Schlanke und sportliche Menschen, die gesund sind, brauchen sich in Sachen Butterkonsum keine Sorgen machen, solang insgesamt auch viel Gemüse und wenig fette Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen.

Sorten und Verwendungsmöglichkeiten von Butter

Kaum ein Milchprodukt ist so vielseitig verwendbar wie die Butter. Ganz klassisch kommt sie in einer dünnen Schicht aufs Brot, das dann entweder pur gegessen oder mit Marmelade, Wurst oder frischen Kräutern bestreut wird.

Butter wird aber auch zum Kochen und Backen verwendet. Kaum ein Kuchenteig kommt ohne die Butter aus.

Und möchte man Fleisch oder Gemüse in der Pfanne (an)braten, so gibt man auch dazu häufig ein Stück Butter hinein, lässt sie zerlaufen und gibt dann die Zutaten dazu. Dabei gibt es verschiedene Buttersorten, die entsprechend unterschiedlich verwendet werden:

  • Süßrahmbutter: als Aufstrich unter Honig und Marmelade oder zum Backen
  • Sauerrahmbutter: für deftige Gerichte und würzige Saucen
  • mildgesäuerte Butter: als Aufstrich unter Käse
  • Salzbutter: zum Verfeinern von gedünstetem Gemüse

Unterschiede zwischen Butter und Margarine

Butter oder Margarine? Die einen schwören auf ihre Margarine zum Frühstück, die anderen sind überzeugte Butterfans. Da man in der Werbung immer hört, Margarine sei gesünder als Butter, glaubt man dies oft auch. Doch so einfach ist es nicht.

Butter und Margarine haben fast gleich viele Kalorien, man kann also nicht sagen, Margarine sei bestens für eine Diät geeignet. Sowohl in einer Margarine als auch in der Butter findet man 80 Prozent Fett. Wer also nur aufgrund einer Diät zu Margarine greifen will, kann das sein lassen und auch Butter nehmen.

Unterschiede in der Zusammensetzung

Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen Margarine und Butter: Butter enthält gesättigte Fettsäuren und Cholesterin, was bei regelmäßigem und übermäßigem Verzehr zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut und in der Folge zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Wer also schon einen hohen Cholesterinspiegel hat, sollte Butter eher spärlich verwenden.

Ganz verboten ist sie aber auch diesen Menschen nicht. Butter enthält auch etwas Gutes, nämlich die Vitamine A und K.

Wie Studien gezeigt haben, kann man bei dem Einfluss auf den Cholesterinspiegel durch den Verzehr von Butter nur von einem Anstieg von etwa ein bis zwei Prozent sprechen; solang man gesund ist, braucht man sich in dieser Hinsicht also keine Sorgen machen.

Als kleiner Energiekick ist Butter zudem besser geeignet: die enthaltenen kurzkettigen Fettsäuren können sofort verbrannt werden - das beliebte Butterbrot eignet sich also im Gegensatz zur Margarine sehr gut für die kleine Rast beim Wandern und Co. Vor dem Zubettgehen greift man wiederum besser zur Margarine.

Natürlich vs. industriell hergestellt

Butter ist ein Naturprodukt, ganz im Gegensatz zur Margarine, die industriell hergestellt wird. Diese enthält aber ungesättigte Fettsäuren, die wiederum für den Körper wichtig sind und teilweise nur über die Nahrung aufgenommen werden können. Diese Vitamine können dem Körper aber auch über andere Produkte zugeführt werden.

Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren, die sich in der Butter befinden, und den Cholesterinspiegel ansteigen lassen, wirken sich die ungesättigten Fettsäuren aus der Margarine gegenteilig auf den Cholesterinspiegel aus, sie lassen ihn sinken oder haben zumindest positiven Einfluss darauf.

Fazit

Ob man also lieber Butter oder Margarine aufs Brot schmiert, ist Geschmackssache. Bezüglich des Fettgehaltes unterscheiden sich beide Produkte praktisch nicht, wobei Butter ein Naturprodukt ist. Wenn man den Aufstrich in Maßen und bewusst genießt, kann man ganz nach Lust und Laune zu beiden Produkten greifen.

Und wer Kalorien sparen möchte, der sollte sowohl Butter als auch Margarine beim Kochen durch Pflanzenöle ersetzen. Dies spart Kalorien!

Und auch der Brotbelag kann eine wahre Kalorienbombe sein. Auch darüber sollte man einmal nachdenken.

Herstellung von Butter

Man kann weder genau sagen, wann es zum ersten Mal Butter gab bzw. wann sie hergestellt wurde, noch wo dies geschah. Mit ziemlicher Sicherheit gibt es die Butter aber seit dem Zeitpunkt, seitdem die Viehzucht eingeführt wurde.

Die meisten Menschen gehen heutzutage in den Supermarkt, kaufen sich ihre Butter und denken nicht weiter darüber nach, wie sie eigentlich hergestellt wird. Hauptzutat der Butter ist natürlich Milch. Diese muss übrigens nicht zwangsläufig von Kühen stammen, auch Ziegen- oder Schafmilch eignet sich zur Butterherstellung.

Für ein Kilo Butter benötigt man ungefähr 25 Liter Milch. Nach der Untersuchung der Milch auf Keime wird sie in eine Zentrifuge geschüttet, um Wasser und Fett voneinander zu trennen.

Das Fett wird dann Rahm genannt, die Milch ist die Magermilch. Wie hoch der Fettanteil des Rahms ist, hängt von den Einstellungen der Zentrifuge ab. In jedem Fall wird dieser anschließend erhitzt, um schädliche Keime zu zerstören.

Danach wird der Rahm gekühlt. Wie die Herstellung nun weiter verläuft, hängt von der Sorte Butter ab, die produziert werden soll. Teilweise reift die Butter gleich anschließend, teilweise werden noch weitere Zutaten wie Milchsäurebakterien hinzugefügt und die Butter erst danach zum Reifen gebracht.

Im nächsten Schritt kommt der Rahm in eine Maschine, in der er geschlagen wird. Nun wird die Butter nur noch in ihre typische Form gebracht, verpackt und kann dann verkauft werden.

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