19. Januar 2005
Gegen späte Abendessen ist aus gesundheitlichen Gründen nichts einzuwenden. Nur sollten sie nicht allzu reichlich ausfallen. Das sagt in einem Beitrag für die Apothekenzeitschrift „Gesundheit“ Professor Dr. Dr. Peter Fürst vom Lehrstuhl für biologische Medizin und Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim.
Als Beispiel, wie man ein bekömmliches Abendessen gestalten sollte, nennt er die Gewohntheit der Südländer, die traditionell abends spät und üppig speisen. Sie haben Lebensmittel, die schwer im Magen liegen, von ihrem Speiseplan verbannt. Fette zersetzt der Magen nur langsam. Eiweiße und besonders Kohlenhydrate hingegen sind schneller verdaut. Außerdem fördert das langsame, entspannte Essen des mediterranen Lebensstils die Verträglichkeit und beugt Magen-Darm-Beschwerden vor. Ein voller Magen macht aber auch träge und müde und sorgt meistens für einen guten Schlaf.
Warum manche Menschen nach kräftigem Essen eher unruhige Nächte verbringen, ist nach Auskunft des Ernährungsexperten Fürst unklar. Aber: „Ihrem Magen und Darm ist es relativ egal, ob Sie mittags, abends, in vielen kleinen oder wenigen großen Portionen essen.“
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Cornelia Adam arbeitet seit 1986 als freie Foodjournalistin für bekannte Zeitschriften. Sie hat zahlreiche Kochb...