1. September 2010
Laserzentren behandeln in der Regel Patienten und Patientinnen mit kosmetischen Problemen wie Falten, Pigmentstörungen, ungeliebten Tattoos, starkem Haarwuchs, Krampfadern, Narben usw.
Der Hautarzt fragt den Patienten nach seinem Anliegen und untersucht ihn entsprechend. Teilweise muss er sich dazu die Haut unter einem speziellen Mikroskop ansehen. Je nachdem, welche Behandlung sich der Patient wünscht, werden meist auch so genannte "Vorher-Nachher-Bilder" angefertigt. Der Patient wird dazu zuerst vor dem Eingriff und dann nochmals danach, wenn evtl. Narben verheilt sind, fotografiert.
Laserzentren haben sich darauf spezialisiert, kosmetische Schönheitsmakel mit verschiedenen Lasern zu beheben. So können z.B. mit dem Laser Falten im Gesicht gestrafft werden, in dem ein gewisser Teil der obersten Schicht der Gesichtshaut mit dem Laser abgetragen wird. Die Haut darunter wird nun – ebenfalls mit dem Laser - gestrafft. Die nun fehlende Hautschicht wird vom Körper ersetzt und die Haut wirkt straffer als vorher. Für diesen Eingriff setzt der Hautarzt eine örtlich wirkende Betäubung. In Einzelfällen kann die Behandlung auch in einer Kurznarkose durchgeführt werden. Nach dem Eingriff muss der Patient eine spezielle Creme auftragen, so dass nach einigen Tagen neue Haut nachwächst.
Patienten, die unter ihren Narben z.B. aufgrund einer jugendlichen Akne leiden, können sich diese ebenfalls in einem Laserzentrum entfernen lassen. Dazu sind jedoch in der Regel mehrere Sitzungen notwendig. Die oberste Hautschicht wird dabei gelasert, die darunter liegende – ähnlich wie bei der Faltenbehandlung - gestrafft und die Haut auf diese Weise angeregt, eine neue Hautschicht zu bilden.
Auch ungeliebte Haare können in den Laserzentren dauerhaft entfernt werden. Durch den Einsatz des Lasers werden die Haarwurzeln zerstört und wachsen dadurch an dieser Stelle nicht mehr nach. Bis ein perfektes Ergebnis erreicht ist, muss der Patient auch hier mehrmals im Laserzentrum behandelt werden.
Besenreiser können in den Laserzentren ebenso behandelt werden wie Krampfadern. Besenreiser sind winzige verschiedenfarbige Äderchen unter der Haut, Krampfadern sind dicke Venen, die an der Hautoberfläche zu tasten sind. Beide Erkrankungen können mit dem Laser behandelt werden. Nach der Laserbehandlung der Krampfadern erhält der Patient einen speziellen Kompressionsstrumpf, der in den Tagen nach dem Eingriff getragen werden muss.
Auch nicht mehr aktuelle oder unschön empfundene Tätowierungen können in den Laserzentren unter Einsatz verschiedener Laser entfernt werden. Verschiedene Laser werden bei diesem Eingriff benötigt, wenn das Tattoo aus unterschiedlichen Farben besteht. Je nachdem, welche Farbe die Tätowierung hat und wie tief sie gestochen wurde, muss der Hautarzt die Stelle mehrmals lasern, bis das Tattoo nicht mehr zu sehen ist.
Laserzentren werden von Fachärzten für Dermatologie geleitet, die eine spezielle Ausbildung in der Benutzung der verschiedenen Lasertypen haben. In den Laserzentren arbeiten zudem teilweise auch Anästhesisten sowie nicht-medizinische Mitarbeiter wie medizinische Fachangestellte, Operationsschwestern, Gesundheits- und Krankenpfleger (Krankenschwestern) oder auch diverses Reinigungspersonal.
Laserzentren verfügen über mehrere Untersuchungs- und Behandlungsräume mit verschiedenartigen Lasergeräten sowie einen Wartebereich.
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