29. Dezember 2008
Die Klink in Karlsburg in Mecklenburg-Vorpommern (20 Kilometer südlich von Greifswald) bietet ihren Patienten an, sich vor einer oder nach einer Herzoperation zu Hause mittels Telefon vom Arzt überwachen zu lassen. Dies erfolgt über ein speziell entwickeltes Netzwerk.
Die Patienten können ihre Herzfrequenzen und andere Werte über die Telefonleitung mit einem 12-Kanal-Gerät zur EKG-Übertragung (Elektrokardiogramm) an die Zentrale in Düsseldorf übermitteln, wo ständig eine Analyse von Ärzten und Fachleuten erfolgt, so dass sofort auch außerhalb der normalen Sprechzeiten ein Ratschlag zu bekommen ist. Bisher nehmen 240 chronisch kranke Herzpatienten an diesem Projekt, das auch vom Krankenversicherer IKK Nord unterstützt wird, teil.
Besonders in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, wo wenig Großstädte sind, hat sich dieses bewährt. Wie der Leiter der Klinik Karlsburg Wolfgang Motz sagt, brauchen Patienten, die an dieser Überwachung teilnehmen, auch seltener in die Klinik.
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