24. September 2009
Von Viola Reinhardt
Ob im Sommer zur Erfrischung oder in der kalten Jahreszeit als wärmendes und stimulierendes Mittel – Zitronengras ist für viele Zwecke einsatzfähig und bewährt sich besonders auch als Heilpflanze bei einer Vielzahl an Beschwerden.
Cymbopogon citratus wie das Zitronen- oder Lemongras lateinisch bezeichnet wird, entstammt den Tropen, wird weltweit für Ernährungs- und Kosmetikzwecke kultiviert und vor allem in Südasien angebaut und von dort aus in alle Welt exportiert. In der asiatischen Küche ist das Zitronengras nicht wegzudenken, da es in zahlreichen Gerichten ein erfrischender und auch bekömmlicher gesunder Bestandteil ist. Besieht man sich die Eigenschaften des Zitronengrases einmal etwas näher, verwundert es denn auch kaum, weshalb neben der Verwendung in der Küche ein großes Augenmerk auch im Bereich der Kosmetik, der Wellness und auch der Pharmakologie auf die grünen und wohl duftenden Stängel gerichtet wird.
So wirkt das Zitronengras beruhigend, krampflösend, antimikrobielle und verdauungsfördernd. Blähungen lassen sich hierbei ebenso mildern als auch Krämpfe, was sich sehr gut dadurch erreichen lässt in dem man das Zitronengras regelmäßig mit in die Speisezubereitung einbringt oder auch einen Tee mit Zitronengras genießt. Doch auch zur Anregung der Hautzellen wird das Lemongras inzwischen eingesetzt, was sich besonders durch bestimmte Massageöle erzielen lässt. Gerade die Massagen erweisen sich als wahrer Stimulans auf die Sinne, denn der Duft nach feiner leichten und sehr frischen Zitronen bahnt sich seinen direkten Weg in das Gehirn. Dort fördert es einen Ausgleich bei Stress und Nervosität, kann zu einem Mehr an Leistung und Konzentrationsfähigkeit führen und insgesamt die Stimmung aufhellen.
Besonders mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit, lässt sich mit dem Duft des Zitronengrases in der Wohnung oder auch im Büro für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen und zeitgleich auch der Winterdepression ein präventives Schnäppchen schlagen. Letztere verfolgt Jahr für Jahr Frauen und Männer, wobei solch eine depressive Phase nicht mit der anhaltenden und schweren Depression zu vergleichen ist. Hier kann dann das Zitronengras fast schon einen therapeutischen Zweck erfüllen, was sich leicht mit einer Duftlampe und dem Genuss in Teeform erzielen lässt.
Zudem kann man auch die Zitronengrasstängel hübsch zusammenbinden und dekorativ in der Küche oder im Schlafzimmer aufstellen. Neben der angenehmen Optik, strömen diese einen leichten Duft aus und wenn man sich gerade so richtig müde und ausgelaugt fühlt, dann hilft es sehr oft schon beim Vorbeigehen kurz daran zu schnuppern. Unschwer kann man hier an dieser Pflanze erkennen, dass sie tatsächlich eine Vielzahl an heilunterstützende Aspekte in sich beinhaltet, was auf dem enthaltenen Citral beruht, dass sich auch im Sommer als klasse Wirkstoff gegen Insekten erweist. Eine Anti-Mückenkerzen mit Citral auf dem Balkon- oder Terrassentisch gestellt, lässt auch die letzten warmen Sommernächte ohne Schnakenstiche genießen und stimmt in einer friedlichen Stimmung auf den kommenden goldenen Herbst ein.
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