5. August 2009
Zimt ist vor allen Dingen als Gewürz bekannt, das Wissen um seine heilkräftige Wirkung ist nicht weit verbreitet.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem Ascorbinsäure, Borneol, Cumarine, Eugenol, Gerbstoff, Kampfer, Kalziumoxalate, Limonen, Linalool, Salicylate, Schleim, Zimtaldehyd und Zink. Zur medizinischen Verwendung kommen die Rinde und das ätherische Öl. Zimt wirkt antibakteriell, adstringierend, antiseptisch, auswurffördernd, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend und hauptsächlich aber durchwärmend. Zimt findet Anwendung bei Appetitlosigkeit, Unterkühlung, Blähungen, Bronchitis, bei Erkältungen und Fieber, Schwächezuständen, Erbrechen, Heiserkeit und Husten. Zimt stärkt das Herz und den Magen, lindert Nebenhöhlenentzündung, wirkt durchblutungsfördernd und senkt den Blutzuckerspiegel. Bei Diabetes soll sich Zimt unterstützend günstig auswirken, Diabetes gehört aber immer in ärztliche Behandlung. Zimt lindert Muskelschmerzen und Zahnschmerzen sowie Menstruationsbeschwerden und Wechseljahrsbeschwerden, er stärkt die Verdauung.
Zimt soll allerdings nicht über einen längeren Zeitraum und in hoher Dosierung eingenommen werden. Seine allergenen Stoffe werden als mittelstark eingestuft, seit einiger Zeit gibt es Stimmen die bei längerem Gebrauch und in hoher Dosierung von einigen Zimtarten eine leberschädigende Wirkung vermuten wofür man das Cumarin verantwortlich macht. In der Regel wir der Zimt als Teezubereitung eingenommen. Zimt ist fester Bestandteil der ayurvedischen und traditionellen chinesischen Medizin. Zimt findet man auch in homöopathischer Zubereitung. Manchmal wird das ätherische Zimtöl zur äußerlichen Behandlung von Verspannungen verwendet, dabei kann es allerdings die Haut reizen.
Echte Zimtrinde ist auch in einigen Fertigarzneien enthalten die vorwiegend zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. In der Aromatherapie wird Zimtöl mit Wasser in der Duftlampe verdampft, hier will es Wärme zum Leben und Lieben geben.
Zimtöl wird in der Lebensmittelindustrie zum Aromatisieren benutzt, als Zusatz von Kaugummis und Glühwein etwa. In der Kosmetikindustrie findet es Verwendung bei Seifen, Mundwässern und Zahnpasten. In der Parfümindustrie verleiht es den Düften eine besondere Komponente. In der Küche kennt man Zimt hauptsächlich aus der Weihnachtsbäckerei, man verwendet ihn vorwiegend für Backwaren und Süßspeisen. Zimt ist Bestandteil von einigen Currymischungen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
05.11.11 | |
![]() | ZIMT |
24.10.11 | |
![]() | ZIMT |
29.07.11 | |
![]() | ZIMT |
26.01.11 | |
![]() | ZIMT |
09.09.10 | |
![]() | ZIMT |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Zimt Forum
