7. Oktober 2009
Ysop ist ein beliebtes Würzkraut und eine wertvolle Heilpflanze.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem Apfelsäure, ätherisches Öl, Cholin, Diosmin, Flavonglycoside, Gerbstoffe, Gummi, Harz, Hesperidin, Vitamin C und Zucker. Zur medizinischen Verwendung kommt das Kraut. Ysop hat eine leicht abführende Wirkung und fördert den Gallefluss, er wirkt entzündungshemmend, beruhigend, verdauungsfördernd, auswurffördernd, blutdrucksteigernd, magenstärkend, schleimlösend, herzstärkend, blutreinigend und schweißhemmend, er hilft bei Magen- und Darmproblemen und lindert chronische Bronchitis. In der Regel wird Ysop als Teezubereitung eingenommen. Ysop soll in höherer Dosierung Krämpfe auslösen und kann deshalb nur mit Vorbehalt empfohlen werden. Schwangere sollten darauf verzichten. In der Aromatherapie wird das ätherische Öl mit Wasser in der Duftlampe verdampft, da heißt die Pflanzenbotschaft: Ordnung in das Chaos zu bringen. Ysop ist auch in einigen Badezusätzen enthalten.
In der Küche ist Ysop ein aromatisches Kraut mit starker Würze, deshalb reichen schon geringste Mengen an frischen oder getrockneten Blättern. Salate, Tomaten, Kräuterquark, aber auch Fleisch und Soßen lassen sich mit ihm verfeinern. Ysop fördert vor allen Dingen bei schwer verdaulichen Speisen die Bekömmlichkeit. Auch für einige Kräuterliköre wird Ysop verwendet.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
07.07.11 | |
![]() | YSOP |
24.02.11 | |
![]() | YSOP |
25.11.10 | |
![]() | YSOP |
22.09.10 | |
![]() | YSOP |
12.04.10 | |
![]() | YSOP |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Ysop Forum

