4. November 2009
Schon im Altertum und Mittelalter rankten sich viele Legenden um die Wegwarte und man schrieb ihr zauberkräftige Wirkung zu.
Zu ihren Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Bitterstoffe, Chichoriin, Gerbsäure, Harz, Inulin, Intybin, Kalisalze, Lacoulin, Mannan, Petein und Zucker. Diese Inhaltsstoffe sorgen für die adstringierende, anregende, blutreinigende, schweißtreibende und entzündungshemmende Wirkung der Wegwarte. Ihr Hauptanwendungsgebiet ist bei Leberproblemen, aber sie hilft auch bei Gallenbeschwerden, Verdauungsproblemen, Magen- Darmproblemen und Stoffwechselbeschwerden. Sie lindert Kopfschmerzen und findet äußerliche Anwendung bei Hautunreinheiten, Haarausfall und schlecht heilenden Wunden. Man verwendet Tee oder eine Tinktur, die Wegwarte findet auch in homöopathischer Zubereitung Verwendung und als Chicory ist sie eine der 39 Bachblüten und steht für bedingungslose Liebe.
Die klein geschnittene und getrocknete Wurzel der Wegwarte wird als Kaffeeersatz genommen, der so genannte Zichorienkaffee. In der Naturkosmetikindustrie verwendet man die Wegwarte in Pflegeserien bei empfindlicher und problematischer Haut. Es lassen sich auch Wegwarte Rezepte finden unter anderem als Zutat für einen Wildkräutersalat.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
12.01.11 | |
![]() | WEGWARTE |
01.12.10 | |
![]() | WEGWARTE |
16.10.10 | |
![]() | WEGWARTE |
22.04.10 | |
![]() | WEGWARTE |
08.03.10 | |
![]() | WEGWARTE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Wegwarte Forum

