29. Oktober 2009
Sebastian Kneipp empfahl den Vogelknöterich bei einer Vielzahl von Leiden, er war aber auch schon im alten Griechenland als Heilkraut bekannt.
Zu seinen Hauptwirkstoffen gehören unter anderem ätherisches Öl, Fett, Gerbstoffe, Kupfer, Oxalsäure, Schleimstoffe, Vitamin C und Zink. Diese hochwirksamen Inhaltsstoffe machen ihn zu einem hervorragenden Hustenmittel und Heilpflanze gegen Atemwegserkrankungen. Der Vogelknöterich wirkt entzündungshemmend, harntreibend und zusammenziehend. Er hilft bei Blutungen und zu starker Menstruation, hilft bei Entzündungen im Magen- Darmtrakt, sowie bei Durchfall. Bei Mundschleimhautentzündung, Heiserkeit und rheumatischen Beschwerden lindert eine Teezubereitung aus den getrockneten Blättern des Vogelknöterichs. Er findet Anwendung bei Blasen- und Nierenleiden, eine äußerliche Anwendung hilft schlecht heilenden Wunden und wirkt gegen Hautunreinheiten. Der Vogelknöterich ist Bestandteil von einigen Blutreinigungstees, er sollte jedoch nicht ohne fachkundigen Rat und nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Seine Unbedenklichkeit ist nicht einwandfrei erwiesen.
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