25. Mai 2009
In der Pflanzenheilkunde ist das Veilchen eine geschätzte Heilpflanze.
Zu seinen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Cyanin, Nitropropinsäure, Odoratin, Salizylsäure, Violutosid und Violin. Das Veilchen wirkt antiseptisch, auswurffördernd, abführend, blutreinigend, duchblutungsfördernd, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend und wundheilend. Es findet Verwendung bei Erkrankungen der Atemwege wie Husten, Keuchhusten und Bronchitis, da ist sein Haupteinsatzgebiet. Es lindert Drüsenschwellungen und hilft bei rheumatischen Beschwerden sowie bei Blasenleiden. Doch damit ist das breite Wirkungsspektrum des Veilchens noch lange nicht erschöpft. Das Veilchen wird in der Regel als Teezubereitung eingenommen, aber nicht in hoher Dosierung. Auch Heilpflanzen sollten von Laien nur nach fachkundigem Rat eingenommen werden, denn was Wirkung hat kann auch Nebenwirkungen haben.
In der Aromatherapie wird das ätherische Öl mit Wasser in einer Duftlampe verdunstet, da ist das Veilchen ein wahrer Seelentröster und will die seelische Nacht aufhellen. Die getrocknete, gesäuberte und in Form geschnittene Wurzel kann man Kleinkindern geben zum Beißen bei Zahnungsschmerzen, hier soll die Wurzel lindern. Veilchen ist auch Bestandteil von einigen Fertigarzneien, hauptsächlich Hustenmittel. Zu Omas Zeiten gab es die so genannten Veilchenpastillen. Frische oder kandierte Veilchen werden gerne zur Dekoration von Speisen verwendet.
Die Parfumindustrie benutzt das Veilchen als Parfumgrundstoff, da verleiht es den Duftkompositionen eine blumige und süße Note.
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