16. November 2009
Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Tausendgüldenkraut eine wertgeschätzte Arzneipflanze in der Naturheilkunde.
Bereits im Altertum fand es Erwähnung und spielte eine wichtige Rolle in der Klostermedizin. Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Bitterstoffglykoside, Erytaurin, Erythrocentaurin, Erythramin, Fettsäuren, Gentianin, Harz, Magnesiumlactat und Zucker. Zur medizinischen Verwendung kommt das getrocknete, blühende Kraut. Man bereitet einen Kaltwasserauszug, verwendet eine Teezubereitung oder wendet die Urtinktur an. Durch die Bitterstoffe ist es eine ideale Heilpflanze um Verdauungsstörungen zu behandeln und den Appetit anzuregen. Es fördert die Sekretion der Verdauungssäfte im Magen. Das Tausendgüldenkraut wirkt anregend und beruhigend zugleich, blutreinigend, entzündungshemmend, stärkend und tonisierend. Neben seinem Haupteinsatzgebiet dem Magen- Darmtrakt hilft es bei Abwehrschwäche und Erschöpfung. Es lindert Fieber, regt den Gallenfluss an und stärkt das Immunsystem. Es hilft bei Koliken, Kreislaufschwäche und stärkt den gesamten Organismus.
Das Tausengüldenkraut ist Bestandteil von Tees und einiger Fertigarzneien welche den Magen, den Darm und die Galle behandeln. Bei Magen- und Darmgeschwüren soll das Tausendgüldenkraut nicht eingesetzt werden. Auch Arzneipflanzen sollen nicht über einen längeren Zeitraum und nicht ohne fachkundigen Rat eingenommen werden.
In der Bachblütentherapie nach Edward Bach ist das Tausengüldenkraut die Bachblüte Centaury, sie will ängstlichen und schüchternen Menschen die nicht "Nein" sagen können helfen und Mut und Selbstvertrauen schenken.
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08.01.11 | |
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