16. November 2009
Die Taigawurzel ist die günstigere Alternative zu dem recht teuren Ginseng.
Die Inhaltsstoffe sind zwar verschieden, aber sie ähneln sich in ihrem Wirkungsspektrum. Zur medizinischen Verwendung kommen die getrocknete Wurzel und die unterirdischen Sprossabschnitte. Der pharmazeutische Name der Droge ist Eleutherococci radix. In der Wurzel sind unter anderem Lignane, Cumarine, Saponine neben vielen anderen Wirkstoffen enthalten. Die Taigawurzel soll die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit steigern, die Widerstandskraft stärken. Die Taigawurzel hat ihr Einsatzgebiet bei Erschöpfungszuständen, in der Rekonvaleszenz und im Alter. Sie wirkt immunstimulierend, antiviral, blutzuckersenkend, blutgerinnungshemmend, cholesterinsenkend und sie steigert den Blutdruck. Taigawurzel hilft bei Mattigkeit und Schwächegefühl, bei Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Ihre Anwendung sollte kurativ, höchstens bis zu dreißig Tagen erfolgen. Taigawurzel wird als Pulver, als Teezubereitung oder als wässrig-alkoholischer Auszug verabreicht. Taigawurzel ist in einigen Hautcremes enthalten, da soll sie der Hautalterung vorbeugen. Sportler benutzen Taigawurzel um ihre Leistung zu steigern und den Muskelaufbau zu fördern. Einige Fertigarzneien enthalten Taigawurzel und sie ist Bestandteil von einigen Kosmetika. Taigawurzel sollte nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen mit andern Medikamenten kommen kann und einige Krankheitsbilder ungünstig beeinflusst werden könnten. Kinder, Schwangere und stillende Mütter sollten auf die Taigawurzel verzichten. Taigawurzel findet auch in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung.
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