12. Mai 2009
Der Sonnenhut wurde schon von den Indianern Nordamerikas zu Heilzwecken eingesetzt.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Betain, Echinacosid, Fermente, Glukose, Hazstoffe, Inulin und Vitamin C.
Zur medizinischen Verwendung kommen der Wurzelstock und das Kraut. Der Sonnenhut ist Bestandteil von zahlreichen Fertigarzneien die man in der Apotheke und im Reformhaus erwerben kann. Man findet ihn in Tablettenform, als Tee und als Tinktur. Man kennt den Frischpflanzenpresssaft und Echinacea ist in einigen Wundbehandlungsmitteln enthalten. Die Tinktur eignet sich auch zur äußerlichen Anwendung. Echinacea ist vor allen Dingen dafür bekannt, die körpereigene Abwehr anzuregen und damit das Immunsystem zu stärken. Das macht ihn zu einem beliebten Mittel mit bei Infektneigung.
Der Sonnenhut findet Verwendung bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Teilweise wird er auch prophylaktisch gegen Infektionen eingenommen. Er hilft bei Husten, Schnupfen und Bronchitis, aber auch bei Harnwegsinfektionen. Echinacea kann auch äußerlich angewendet werden bei Abszessen, Geschwüren, bei leichten Verbrennungen und schlecht heilenden Wunden.
Sonnenhutpräparate sollten jedoch nicht über einen längeren Zeitraum und auch nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. Kleine Kinder sollen nicht mit dem Sonnenhut behandelt werden, auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist es ratsam darauf zu verzichten. In seltenen Fällen kann eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern bestehen.
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