8. Oktober 2009
Schon in der Antike genoss der Sellerie hohes Ansehen, man sagte ihm eine aphrodisierende Wirkung nach.
Zu seinen Inhaltsstoffen gehören unter anderem ätherische Öle und hochwertige Mineralstoffe, sowie alle Vitamine der B-Gruppe. Seine hochwirksamen Bestandteile machen den Sellerie schon beim bloßen Verzehr zu einer heilkräftigen Gemüsepflanze. Er soll die Produktion der Sexualhormone anregen, er regt das gesamte Verdauungssystem an und wirkt sich günstig auf das Nervensystem, die Nebennieren und den Stoffwechsel aus. Sellerie ist durch seine entwässernden Eigenschaften ein Schlankmacher. Seine Vitamine stärken die Nerven und sorgen für eine gute Energieleistung. Der Sellerie hat eine blutreinigende, harntreibende und kreislaufstärkende Wirkung. Er regt den Appetit an, wirkt Blähungen entgegen, hilft bei Entzündungen und lindert Frühjahrsmüdigkeit.
Bei uns kennt man verschiedene Kulturformen, den Knollen- oder Wurzelsellerie, bei dem die faustgroße Wurzel Verwendung findet, den Stauden- Stiel- oder Stangensellerie. Bei ihm finden die fleischigen Blattstiele Zubereitung. Den Schnittsellerie der als Gewürzkraut dient und bei dem die Blätter verwendet werden. Beim zweijährigen Echten Sellerie kommen Blätter, Stängel und die Wurzelknollen zur Verwertung. Es gibt zahlreiche Rezepte die staunen lassen, was man mit dieser wertvollen Knolle alles anfangen kann.
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