Schafgarbe in der Naturheilkunde

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  • von Paradisi-Redaktion
Schafgarbe Pflanze, grüner Hintergrund
Pflanzen, Schafgarbe © R.-Andreas Klein - www.fotolia.de

In der Antike und im Mittelalter fand die Schafgarbe als Wundheilmittel Verwendung.

Zu den Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Azulen, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoffe und verschiedene Mineralstoffe. Zu Heilzwecken werden das in der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut und die getrockneten Blütendolden verwendet. Bei bekannter Korbblütlerallergie muss auf die Schafgarbe verzichtet werden. Ansonsten wird die Schafgarbe als Teezubereitung getrunken. Ihr Hauptanwendungsbereich ist bei allen Frauenleiden von Menstruationsbeschwerden bis Wechseljahrsbeschwerden.

Wirkungsweisen

Die Schafgarbe wirkt blutreinigend, blutstillend und krampflösend. Sie findet Verwendung bei Magen-Darmproblemen, Verdauungsschwäche und Appetitlosigkeit, Gallen- Nieren- und Leberbeschwerden, sie stärkt das Herz- Kreislaufsystem, lindert Kopfschmerzen und Trigeminusneuralgien, hilft bei der Wundheilung und bei Hautproblemen. Man kennt auch die Schafgarbentinktur und das ätherische Öl, äußerlich findet sie Anwendung durch Badezusätze, Waschungen oder Kompressen. Schafgarbe ist in einigen Fertigarzneien enthalten, in Teemischungen und Magenbittern. Schafgarbe findet sich in einigen Naturkosmetika und Bädern.

Als Gewürzpflanze spielt sie keine große Rolle, sie soll aber die Verdauung anregen und schwere Speisen bekömmlicher machen. Für viele Gärtner jedoch stellt die Schafgarbe eher ein Unkraut dar.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Pflanzen, Schafgarbe © R.-Andreas Klein - www.fotolia.de

Grundinformationen zur Schafgarbe

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