8. Mai 2009
Der Schachtelhalm gehört zu den Pflanzen die vom Laien gerne übersehen werden, weil sie für junge Nadelbaumpflanzen gehalten werden. Doch schon im Altertum findet er als Heilpflanze Erwähnung.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören Flavone, Kalium, Kalzium, Kieselsäure, Magnesium, Saponine und noch weitere Spurenelemente.
Der hohe Gehalt an Kieselsäure macht ihn zu einem hervorragenden Mittel um das Bindegewebe zu stärken. Man sagt dem Schachtelhalm eine blutreinigende, blutstillende, entzündungshemmende und harntreibende Wirkung nach. Sein Hauptanwendungsgebiet ist Rheuma, aber er hilft auch bei Blasenschwäche, stillt Blutungen, lindert Nierenschwäche und Durchblutungsstörungen.
Ackerschachtelhalm ist Bestandteil von vielen Fertigarzneien wie Blasen-, Blutreinigungs-, Husten-, Nieren- und Rheumatees. Ein Elixier des Schachtelhalmes findet in der Arthrosetherapie Verwendung. Sportler verwenden ihn zur Stärkung von Sehnen und Bändern. Ackerschachtelhalm wird auch als pflanzliches Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt.
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