23. November 2011
Der Sanddornstrauch wurde bei uns erst vor nicht allzu langer Zeit als Vitamin-C-Spender bekannt. Diese Tatsache verschaffte ihm den Beinamen "Zitrone des Nordens", da er hauptsächlich in den Dünenlandschaften Norddeutschlands heimisch ist. Seither erfreut sich der aus den Früchten gewonnene Saft großer Beliebtheit.
Tatsächlich wartet dieser mittelhohe und sehr dekorative Strauch mit seinen kleinen, orangeroten Scheinbeeren, der gerne als Zierpflanze im Garten Verwendung findet, mit einer Vielzahl an Vitaminen auf. Die Früchte des Sanddornstrauches können ab Ende September geerntet werden und sie haben es wirklich in sich. Vornehmlich enthalten die Früchte sehr viel Vitamin C – übrigens bedeutend mehr als Zitrusfrüchte – sowie Carotinoide, Vitamin B12 und weitere B-Vitamine. Außerdem enthalten sie eine Vielzahl an Mineralien und Spurenelementen.
Der herb-fruchtige Saft des Sanddorns eignet sich hervorragend, um das Immunsystem und die Abwehrkräfte zu stärken. Er schützt rein natürlich und äußerst wirksam gegen Erkältungskrankheiten während der nasskalten Jahreszeit. Sanddornsaft sollte unbedingt aus allen Bestandteilen der Frucht zubereitet werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch in ihrer Gesamtheit enthalten sind. So findet sich beispielsweise das Vitamin B12, welches ansonsten nur in Fleisch und Sauerkraut in größerer Menge enthalten ist, ausschließlich Schalen der Früchte. Die in den Früchten des Sanddorns enthaltenen Ballaststoffe tragen auch dazu bei, die Verdauung anzuregen.
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