7. Mai 2009
Der Salbei ist eine Gewürz- und Heilpflanze und ist in vielen Bauern- und Kräutergärten zu finden.
Der Echte Salbei heißt mit botanischem Namen Salvia officinalis, man bezeichnet ihn auch als Garten-, Küchen-, oder Heilsalbei und er gehört zu der Familie der Lippenblütler. Salvia leitet sich von dem lateinischen Wort "salvare" ab, welches "heilen" bedeutet. Volkstümlich kennt man ihn unter den Namen Altweiberschmecken, Edelsalbei, Gewürzsalbei, Königssalbei, Kreuzsalbei, Muskatellerkraut, Salfat, Scharleikraut, Griechischer Tee, Rauchsalbei, Sophieblätter und Selve. Der Salbei ist ein immergrüner, ausdauernder, bis zu 60cm hoher Halbstrauch, im unteren Bereich verholzen die Stängel. Die dicken, weichen und graufilzigen Blätter verströmen einen herben balsamischen Duft, sie sind gegenständig, zumeist gestielt und haben eine längliche Form. Die blassblauen bis violettblauen Blüten stehen in lockeren Ähren geordneten Quirlen. Der Salbei blüht ab Mai bis Ende Juli, er bevorzugt einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Am besten gedeiht er auf einem kalkhaltigen, gut durchlässigen und mäßig trockenem Boden. Ursprünglich ist der Salbei im Mittelmeerraum beheimat, aber inzwischen in ganz Europa verbreitet. Der wild wachsende Wiesensalbei wird zu Heilzwecken nicht verwendet, vielmehr kultiviert man den Echten Salbei.
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