30. April 2009
Der Rotklee ist aber nicht nur eine geschätzte und eiweißreiche Futterpflanze, sondern auch eine bewährte Arzneipflanze.
Zu seinen Inhaltsstoffen gehören unter anderem ätherisches Öl, Gerbstoffe, Glykoside, Isoflavone und Proteine. Zur medizinischen Verwendung kommen das Kraut und die Blüten.
Durch Phytoöstrogene soll sich der Rotklee günstig auf Wechseljahrsbeschwerden auswirken. Da hatte er dann auch in den letzten Jahren sein hauptsächliches Einsatzgebiet. Außerdem wirkt er blutreinigend, regt den Appetit an, stärkt die Leber, hilft bei Verstopfung, Rheuma und in der Rekonvaleszenz. Rotklee hat sich auch bei Atemwegserkrankungen bewährt.
Man sagt ihm eine positive Wirkung bei Akne und anderen Hautleiden nach. Äußerlich kann man Teeumschläge machen, die für eine bessere Wundheilung sorgen. In der Regel wird der Rotklee als Teezubereitung getrunken, es gibt aber auch etliche Fertigarzneien in Tabletten, Dragee und Kapselform.
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