2. November 2009
Schon im alten Ägypten war der Rizinusbaum als Ölpflanze bekannt, auch im antiken Griechenland fand er als Heilpflanze Verwendung.
Rizinusöl verursacht Durchfälle und wird deshalb bei Verstopfung und zur Darmreinigung eingesetzt. In der Regel werden 1 bis 2 Esslöffel Rizinusöl eingenommen, dessen Wirkung nach 2 bis 4 Stunden einsetzt. Bei Heilfastenkuren wird oft ein Rizinustag eingelegt, dabei ist auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser zu achten, da sonst die Gefahr der Austrocknung oder entstehende Kopfschmerzen gegeben ist. Rizinusöl darf nicht von Kindern, Schwangeren, stillenden Müttern, bei Darmverschluss und Entzündungen im Magen- Darmbereich angewendet werden. Rizinusöl sollte nie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, dies kann zu extremen gesundheitlichen Problemen führen. Der Verlust von Elektrolyten, ganz besonders Kalium und Wasser führt zu Darmträgheit, Muskelschwäche und Herzproblemen. Rizinusöl kann auch in seltenen Fällen Magenreizungen und allergische Reaktionen hervorrufen. Die Samen werden auch verwendet um hochwertige technische Öle für Weichmacher, Lösungsmittel, Farben, Lacke, Schmiermittel und Hydraulikflüssigkeiten herzustellen oder auch Hilfsstoffe für Arzneimittel und Kosmetika. Rizinus findet auch in homöopathischer Zubereitung Verwendung.
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