2. November 2009
War der Rittersporn früher noch eine oft verwendete Heilpflanze, sollte man heutzutage wegen seiner Giftigkeit besser auf ihn verzichten.
In früheren Zeiten wurde der Rittersporn als Wundheilmittel, Diuretikum, als Wurmmittel und bei Appetitlosigkeit eingesetzt, weiterhin sagte man ihm eine blutreinigende Wirkung nach. Heutzutage spielt er wegen seiner Giftigkeit in der Schatzkammer der Arzneipflanzen keine große Rolle mehr, nur noch in homöopathischer Zubereitung. Die Beimengung zu Teemischungen wird als unbedenklich eingestuft, trotzdem sollte Rittersporn nur unter der Anleitung eines Arztes oder Heilpraktikers eingenommen werden. Auf eine Selbstmedikation soll verzichtet werden. Zu den Hauptbestandteilen des Rittersporns gehören auch noch Flavonoide, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Zu medizinischen Zwecken werden nur die Blüten verwendet, die zur Blütezeit gesammelt werden.
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