Der aus Europa stammende Rittersporn gehört zur Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse. Die Blüten dieser Pflanze wurden in der Vergangenheit bei diversen Erkrankungen verabreicht, gelten aber heute nicht mehr als wirksam und vor allem unbedenklich.
Der Rittersporn gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und befindet sich in sehr vielen Blumengärten. Der Rittersporn mit seinen schönen blauen Blüten zählt zu den Heilpflanzen, ist jedoch giftig und wird daher heutzutage nur noch selten verwendet.
In der Naturheilkunde werden die Blüten des Rittersporns hauptsächlich zur Behandlung von Appetitlosigkeit, Ödemen und bei Wurmerkrankungen eingesetzt. Die Ritterspornblüten wirken harntreibend und sind oft in Teemischungen enthalten, um deren Aussehen zu verschönern. Besonders bei Ödemen wird die harntreibende Wirkung des Rittersporns eingesetzt, um das Wasser aus dem Körper zu schwemmen. Für einen Tee werden die Blüten mit heißem Wasser übergossen und dann getrunken.
Da fast die komplette Pflanze (Wurzeln, Kraut, Samen) giftig ist, wird sie nur noch selten zur Heilung verwendet. Selbst Tiere können sich vergiften, wenn sie den Rittersporn fressen. Rittersporn eignet sich daher nicht zur Selbstheilung. Er sollte nur nach therapeutischer Anweisung verwendet werden. Das Beifügen zu Teemischungen ist jedoch unbedenklich.
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