Rittersporn

Heute nur noch in Tee und nicht mehr medizinisch verwendete Pflanze aus Europa

Der aus Europa stammende Rittersporn gehört zur Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse. Die Blüten dieser Pflanze wurden in der Vergangenheit bei diversen Erkrankungen verabreicht, gelten aber heute nicht mehr als wirksam und vor allem unbedenklich.

Blumenwiese: Rittersporn, Ringelblume
Sommerwiese © maronnika - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Rittersporn

Systematische Einteilung

  • Eudikotyledonen
  • Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
  • Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
  • Unterfamilie: Ranunculoideae
  • Tribus: Delphinieae
  • Gattung: Rittersporne

Der Rittersporn gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und befindet sich in sehr vielen Blumengärten.

Medizinische Verwendung

Der Rittersporn mit seinen schönen blauen Blüten zählt zu den Heilpflanzen, ist jedoch giftig und wird daher heutzutage nur noch selten verwendet.

Anwendungsgebiete

In der Naturheilkunde werden die Blüten des Rittersporns hauptsächlich zur Behandlung von

eingesetzt.

Anwendungsart

Die Ritterspornblüten wirken harntreibend und sind oft in

enthalten, um deren Aussehen zu verschönern. Besonders bei Ödemen wird die harntreibende Wirkung des Rittersporns eingesetzt, um das Wasser aus dem Körper zu schwemmen. Für einen Tee werden die Blüten mit heißem Wasser übergossen und dann getrunken.

Da fast die komplette Pflanze (Wurzeln, Kraut, Samen) giftig ist, wird sie nur noch selten zur Heilung verwendet. Selbst Tiere können sich vergiften, wenn sie den Rittersporn fressen. Rittersporn eignet sich daher nicht zur Selbstheilung. Er sollte nur nach therapeutischer Anweisung verwendet werden. Das Beifügen zu Teemischungen ist jedoch unbedenklich.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Rittersporn

Rittersporn in der Natur und Heilkunde

Rittersporn in der Natur und Heilkunde

Sie ist als bunte Zuchtstaude bei Gärtnern beliebt, dennoch sollte man Vorsicht walten lassen, da der Rittersporn giftige Pflanzenteile und Samen enthält.

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