Rettichsaft hat antimikrobielle Eigenschaften und wirkt zudem fördernd auf die Gallensekretion und die Verdauung. Eine Verwendung findet auch bei Atemwegserkrankungen statt.
Rettich ist überwiegend als Gemüse bekannt, das zur Brotzeit verzehrt wird. Rettich ist jedoch auch eine Heilpflanze, von der in der Naturheilkunde die Wurzeln, Blätter und Samen verwendet werden. Rettich wirkt harntreibend, krampflösend, appetitanregend und schleimlösend. Man verwendet ihn zur Behandlung von Blähungen, Gallensteinen, Husten, Gicht, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Arteriosklerose usw.
Rettich wird innerlich angewendet. Die einfachste Möglichkeit ist, man verzehrt ihn. Ansonsten kann aus den Blättern auch ein Tee gebrüht und getrunken werden. Sirup aus Rettich kann gegen Husten helfen. Rettichsaft kann man als Frühjahrskur anwenden, indem man ihn über mehrere Wochen trinkt. Dieser Saft vertreibt die Müdigkeit und hilft auch bei Verdauungsbeschwerden oder Rheuma. In einigen Fällen wird dieser Rettichsaft zur unterstützenden Behandlung bei bösartigen Geschwüren (Krebs) verwendet. Dies muss jedoch unbedingt von einem Arzt angeordnet sein.
Bei Keuchhusten wird ein spezieller Rettich-Honig-Saft eingenommen. Nebenwirkungen sind im Allgemeinen nicht bekannt. Wird die frische Wurzel in übermäßiger Menge eingenommen, können jedoch Reizungen der Schleimhaut im Magen-Darm-Bereich entstehen.
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