Rettich

Gut für die Verdauung und gegen Frühjahrsmüdigkeit

Rettichsaft hat antimikrobielle Eigenschaften und wirkt zudem fördernd auf die Gallensekretion und die Verdauung. Eine Verwendung findet auch bei Atemwegserkrankungen statt.

Frisch geerntete Meerrettichwurzeln auf weißem Hintergrund
Meerrettichwurzeln © Twilight_Art_Pictures - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Rettich

Systematische Einteilung

  • Rosiden
  • Eurosiden II
  • Ordnung: Kreuzblütlerartige (Brassicales)
  • Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae)
  • Unterfamilie:
  • Tribus: Brassiceae
  • Gattung: Rettiche

Rettich ist überwiegend als Gemüse bekannt, das zur Brotzeit verzehrt wird. Rettich ist jedoch auch eine Heilpflanze, von der in der Naturheilkunde die Wurzeln, Blätter und Samen verwendet werden.

Medizinische Verwendung

Wirkung und Anwendungsgebiete

Rettich wirkt

  • harntreibend
  • krampflösend
  • appetitanregend und
  • schleimlösend.

Man verwendet ihn zur Behandlung von

Anwendungsart

Rettich wird innerlich angewendet. Die einfachste Möglichkeit ist,

  • man verzehrt ihn.

Ansonsten kann aus den Blättern auch

gebrüht und getrunken werden.

  • Sirup aus Rettich

kann gegen Husten helfen.

  • Rettichsaft

kann man als Frühjahrskur anwenden, indem man ihn über mehrere Wochen trinkt. Dieser Saft vertreibt die Müdigkeit und hilft auch bei Verdauungsbeschwerden oder Rheuma. In einigen Fällen wird dieser Rettichsaft zur unterstützenden Behandlung bei bösartigen Geschwüren (Krebs) verwendet. Dies muss jedoch unbedingt von einem Arzt angeordnet sein.

Bei Keuchhusten wird

  • ein spezieller Rettich-Honig-Saft

eingenommen.

Mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind im Allgemeinen nicht bekannt. Wird die frische Wurzel in übermäßiger Menge eingenommen, können jedoch Reizungen der Schleimhaut im Magen-Darm-Bereich entstehen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Rettich

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