24. November 2011
Pfefferminzöl ist ein hervorragendes Mittel um auf das Verdauungssystem heilend einzuwirken. Darüber hinaus kann es auch bei den verschiedenen Symptomen einer Erkältung hilfreich sein. Sein traditionelles Einsatzgebiet sind auch Kopfschmerzen. Durch die antibakteriellen, entzündungshemmenden und schleimreduzierenden Effekte des Pfefferminzöls, kann es sehr gut bei allen grippalen Infekten eingesetzt werden. Johannes Gottfried Mayer von der der Universität Würzburg weiß, dass Minzöl auch Schmerzen lindern kann. Mit dieser umfassenden Wirkweise, bietet es sich geradezu an, bei Erkältungskrankheiten eingesetzt zu werden.
Nicht alle Minzarten haben den gleichen Gehalt an ätherischen Ölen. Die auch bei uns wachsende Pfefferminze hat einen Anteil von bis zu 45 Prozent Menthol in ihren flüchtigen Ölen. Damit ist sie der Spitzenreiter unter allen Minzsorten. Im Gegensatz zu vielen seit Menschengesenken eingesetzten Pflanzen, ist die Minze erst seit relativ kurzem in die Medizin eingebunden. Erst im Jahr 1696 taucht sie erstmals in der medizinischen Literatur auf.
Auch bei der Minze gilt: Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Zwar sind diese, wie bei vielen pflanzlichen Mitteln eher milde, sollten aber dennoch beachtet werden. So sollte man das Minzöl nicht bei bestehenden Entzündungen im Gallentrakt verwenden. Auch beim Verschluss von Gallenwegen ist das Öl nicht angeraten. Kinder sollten grundsätzlich nicht im Gesicht mit Minzöl behandelt werden. Bei ihnen besteht die Gefahr einer Atemdepression. Hat man Kopfschmerzen, empfiehlt sich Minze mit weniger als 20 Prozent Menthol.
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