11. Februar 2004
Die Pfefferminze wurde vom Institut der Geschichte der Medizin an der Uni Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Damit richten die Forscher das Augenmerk auf die vielen, in der breiten Öffentlichkeit kaum mehr bekannten Wirkungen der hauptsächlich durch Kräutertee bekannten Pflanze.
Wie das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau berichtet, helfen ihre Blätterextrakte in Dragees und Kapseln etwa bei Blähungen und wirken krampflösend. Ihr ätherisches Öl wird auch beim Reizdarmsyndrom eingesetzt, das von Bauchschmerzen, Unwohlsein, Blähungen und Verdauungsstörungen geprägt ist. Äußerlich angewendet lindert das Öl Spannungskopfschmerzen. Die Pharmakologen vermuten in der Heilpflanze außerdem antibakterielle, antivirale und beruhigende Eigenschaften.
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